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Niederlausitz

News-Archiv

Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder für Deutschen Engagementpreis 2021 nominiert
News vom 26. Juli 2021
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Merkel bedankt sich beim Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
News vom 26. Juli 2021
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15 Jahre Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
News vom 2. Juni 2021

Eine Initiative aus Lauchhammer, die für ganz Brandenburg zum Modell wurde. 2.500 Kinder mit ihren Familien wurden bisher in OSL begleitet. Dank gilt den ehrenamtlichen Familienpaten, den Netzwerk-Partner, Unterstützern und Förderern.

15 Jahre Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

 

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder wurde offiziell am 1. Juni 2006 als eine Initiative des Klinikums Niederlausitz gegründet. Im diesem Jahr wird das 15jährige

Jubiläum gefeiert. Entstanden ist die Idee zum Netzwerk Gesunde Kinder im Jahr 2005 aus den Erfahrungen, die Ärzte, Kinderkrankenschwestern, Hebammen sowie Therapeuten der Kinderklinik und Geburtsklinik im Klinikum Niederlausitz Anfang der 2000er Jahre gemacht haben. Es gab vielfältige Situationen, in denen sich die Klinikmitarbeiter gewünscht hätten, dass sie schon eher Kontakt zu den Familien gehabt und damit den Eltern und Kindern frühzeitig Informationen und Hilfestellung geben konnten.

„Das war damals Pionierarbeit, weil es landes- und bundweseit noch keine fachübergreifenden Strukturen für die frühe Unterstützung von Familien gab“, erinnert sich Hendrik Karpinski an die Anfangszeit. Der Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendmedizin in Lauchhammer ist Leiter des Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder und gemeinsam mit seiner Frau Simone Weber-Karpinksi Erfinder dieser Netzwerkidee. „Wir waren sehr froh, dass wir zum damaligen Zeitpunkt auch in der Landespolitik Akteure gefunden haben, die bereit waren, diese Initiative zu unterstützen und zu fördern.“

Link → Zum Interview mit Hendrik Karpinski

Das Niederlausitzer Netzwerk war damals das erste derartige Projekt in Brandenburg und damit Ideengeber und Modell für andere. Mittlerweile gibt es 21 Regionalnetzwerke im ganzen Bundesland. Die Netzwerke Gesunde Kinder werden vom Land Brandenburg strukturell unterstützt und finanziell gefördert.

Im Netzwerk Gesunde Kinder werden Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags von ehrenamtlichen Paten begleitet. Zudem werden Elternkurse zu vielen interessanten Themen und Treffen für Eltern angeboten. Das Netzwerk richtet sich an alle Familien, die gern dabei sein wollen. Ziel ist es, Eltern zu stärken und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern. Seit 2006 wurden rund 2.500 Kinder mit ihren Müttern und Vätern durch Familienpaten begleitet und haben ungefähr 300 Elternkurse stattgefunden.

Bild 1: Zum offiziellen Start am 1. Juni 2006 überreichte Dagmar Ziegler, damalige Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie, den ersten Paten Sonnenblumen. (Foto: NGK / Daniela Graß)

Die Patenidee hat sich bewährt

Anfangs gab es viele Fragen und  Zweifel, insbesondere was die Idee der ehrenamtlichen Familienpaten betraf. „Ihr findet niemals so viele Paten, die dann zu den Familien gehen sagten damals die Skeptiker“, erzählt Hendrik Karpinski. Doch gerade dieses Modell hat sich bewährt. Im Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder wurden in den 15 Jahren insgesamt 230 ehrenamtliche Familienpatinnen und –paten qualifiziert. Aktuell leisten im südlichen Landkreis OSL 120 aktive Ehrenamtliche einen wichtigen Beitrag für das gesunde Aufwachsen von Kindern.

Das Netzwerk Gesunde Kinder hat nachgewiesene positive Effekte auf die Kindergesundheit: So nehmen Netzwerkkinder häufiger an den Vorsorgeuntersuchen teil, sind vollständiger geimpft und medizinisch indizierte Fördermaßnahmen wurden eher angenommen, als bei Kindern, die nicht am Netzwerk teilgenommen haben. Das belegen auch die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen und Befragungen der Familien.

Auch Landrat Siegurd Heinze freut sich über Erfolg des Projektes aus dem Oberspreewald-Lausitz Kreis: „15 Jahre Netzwerk Gesunde Kinder stehen für mich für 15 Jahre kompetent begleitete Eltern, glücklich und gesund aufwachsende Kinder und ein funktionierendes Ehrenamt im Landkreis OSL. Was 2005 als Idee im Klinikum Niederlausitz aus der Taufe gehoben und unter viel persönlichem Einsatz Einzelner entwickelt wurde, fand schnell landesweit Zuspruch und bildete den Grundstein für ein viel beachtetes Erfolgsprojekt“, würdigt Siegurd Heinze die Erfolgsidee. „Das Netzwerk Gesunde Kinder ist gewachsen, hat laufen gelernt und seitdem eine beachtliche Entwicklung genommen – genau wie die Jüngsten in unserer Gesellschaft, denen es sich widmet.  Wir können stolz sein auf das, was hier geleistet wurde und wird. Allen Beteiligten Kooperationspartnern und Netzwerkpaten, aber auch den Ideengebern der Ersten Stunde, gilt mein ausdrücklicher Dank“, sagt Landrat Heinze anerkennend.

„Das Netzwerk Gesunde Kinder ist mittlerweile zu Recht ein bundesweites Vorzeigeprojekt im Bereich der frühen Hilfen. Zum Jubiläum gilt meine größte Anerkennung allen, die sich als Teil dieser Erfolgsgeschichte hier für Familien stark machen, und ein besonders großes Dankeschön an unsere ehrenamtlichen Netzwerkpaten. Sie stehen mit ganz viel Engagement Familien als gut geschulteVertrauenspersonen zur Seite, gratuliert Dr. von Klitzing, Geschäftsfüherer des Klinikums Niederlausitz, dem Netzwerk zum Jubiläum.

Wertschätzung für Familien, die zum Mitmachen anregt

Im Mittelpunkt des Netzwerks stehen die Kindergesundheit und die Entwicklung der Kinder in den unterschiedlichsten Beziehungen, zu den Eltern, Geschwistern, Großeltern und anderen Bezugspersonen. „Das Netzwerk Gesunde Kinder ist ein Geschenk für Familien, die damit Wertschätzung erfahren, einzig und allein dadurch, dass sie Familie sind und die Paten sind der rote Faden durch das System“, beschreibt Simone Weber-Karpinski, Mitbegründerin des Netzwerks Gesunde Kinder, den Kern dieser Idee, der zu einer Erfolgsgeschichte geworden ist.

Zum Teil haben Paten in einigen Familien auch das zweite und dritte Kind und damit eine Familie bis zu zehn Jahren begleitet. Manchmal sind daraus sogar Freundschaften entstanden oder Mütter haben sich entschieden, ihre positiven Erfahrungen selbst als Familienpatin weiterzugeben. So war es auch bei Dörthe Nowakowski aus Kroppen, die seit vier Jahren ehrenamtlich im Netzwerk aktiv ist: „Bei uns hat damals die Chemie mit unserer Patin auf Anhieb gestimmt und wir haben auch heute noch Kontakt. Es war eine schöne Erfahrung, jemand einer seiner Seite zu wissen, den man bei Fragen ansprechen kann. Ich wollte das gern weitergeben und bin daher auch Patin geworden“, erinnert sie sich. Tochter Maike ist jetzt acht Jahre alt und geht in die 2. Klasse.

Bild 2: Viele Netzwerkpartner der ersten Stunde sind noch dabei – die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern ist ein wichtiger Baustein der Netzwerkarbeit. (Foto: NGK / Daniela Graß)

„Das Netzwerk Gesunde Kinder funktioniert vor allem mit und durch die Paten und die vielen Partner, die das Netzwerk unterstützen“, sagt Daniela Graß, die schon am 1. Juni 2006 bei der Festveranstaltung dabei war und seit zwölf Jahren die Netzwerkarbeit koordiniert. „Das Engagement der Ehrenamtlichen ist immer wieder bewundernswert. Ein wichtiger Baustein sind auch die Kooperationspartner aus der Region – Gynäkologen, Kinderärzte, Hebammen, Beratungsstellen, Verwaltungen, regionale Unternehmen und viele mehr, die das Netzwerk für die Familien erlebbar machen und gemeinschaftlich für diese Idee zusammenarbeiten. Nicht zu vergessen sind auch die Menschen und Einrichtungen, die das Netzwerk Gesunde Kinder immer wieder mit Spenden unterstützen. All ihnen gilt im Namen der Eltern und Kinder unser herzlichster Dank“, so Daniela Graß.“

 

Nach den Sommerferien sind im Rahmen des Jubiläums Mitmach-Aktionen für Familien und eine Dankesveranstaltung für die ehrenamtlichen Paten geplant. Weitere Informationen dazu demnächst auf www.ekib.info.

Netzwerk wird beim startsocial Bundeswettbewerb ausgezeichnet

Kürzliche wurde das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder bundesweit als eines der 25 besten Projekte in ganz Deutschland beim startsocial-Wettbewerb ausgewählt. Startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ziel ist es, dem freiwilligen Engagement in Deutschland durch den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft neue Impulse zu verleihen. Am 10. Juni wird das Niederlausitzer Nettzwerk Gesunde Kinder ausgezeichnet, pünktlich zum 15jährigen Jubiläum. Damit erfährt diese Idee aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und das ehrenamtliche Engagement von Familienpaten für Eltern und Kinder in der Region deutschlandweit Anerkennung.

Kontakt
Daniela Graß
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer
Telefon 03573 75-1036, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de
Internet http://www.ekib.info/

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15 Jahre Netzwerk Gesunde Kinder
News vom 31. Mai 2021

Eine Brandenburger Erfolgsgeschichte
Im Jahr 2005 konzeptionell entwickelt und im Jahr 2006 in drei Regionen gestartet, begleitet das Netzwerk Gesunde Kinder mittlerweile flächendeckend im ganzen Land Brandenburg Familien in der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren,

damit Kinder gesund aufwachsen.

Zum 15-jährigen Jubiläum haben wir kurze Interviews mit Netzwerk-Akteurinnen und Akteuren der ersten Stunde sowie weitere Informationen rund um geplante Aktionen zum Jubiläum vorbereitet.
> hier entlang

Die Presseinformation zum 15-jährigen Jubiläum ist hier zu finden.

 

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Spendenboxen auf den Wertstoffhöfen
News vom 21. Mai 2021

Die Corona-Pandemie stellt insbesondere junge Familien und Kinder vor Herausforderungen. Ihnen gilt ein besonderes Augenmerk. Das Niederlausitzer Netzwerk für Gesunde Kinder aus Lauchhammer bietet mit verschiedenen Angeboten Familien eine Begleitung in den ersten drei Jahren des Kindes und viele Informationen rund um das Thema Kindergesundheit und Eltern sein an.

Daniela Niebuhr (m.), Vorsitzende der Stiftung Gesunde Kinder und Daniela Graß (re.), Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder, übergaben auf dem Wertstoffhof in Lauchhammer die Spendenboxen an den AEV-Verbandsvorsteher, Dr. Bernd Dutschmann (li.). Foto: AEV/Björn Naumann

Bereits in der Vergangenheit unterstützte der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster die Arbeit des Netzwerks Gesunde Kinder. Gemeinsam wird nun eine neue Kooperation gestartet, bei der der AEV auf seinen in Eigenregie betriebenen Wertstoffhöfen Spendenboxen des Netzwerks Gesunde Kinder aufstellt. „Unsere Wertstoffhöfe in Lauchhammer, Freienhufen, Finsterwalde und Hörlitz werden von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt, die täglich ihre Abfälle entsorgen. Wir hoffen auf eine große Spendenbereitschaft für das Netzwerk Gesunde Kinder“, so der AEV-Verbandsvorsteher, Dr. Bernd Dutschmann, bei der Entgegennahme der Spendenboxen von Daniela Niebuhr und Daniela Graß vom Niederlausitzer Netzwerk für Gesunde Kinder.

„Dass der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster die Spendenboxen auf den Wertstoffhöfen aufstellt, finde ich eine tolle Idee. Wir freuen uns, wenn das Engagement unserer Ehrenamtlichen und unsere Arbeit für Familien auch auf diesem Wege Anerkennung findet“, freut sich Daniela Graß, Koordination des Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder, über die neue Kooperation. Daniela Niebuhr ist seit Mai diesen Jahres als neue Vorstandsvorsitzende der Stiftung Gesunde Kinder tätig und weiß die Unterstützung des AEV sehr zu schätzen: „Es ist wirklich großartig, wenn regionale Unternehmen wie der Abfallentsorgungsverband das Netzwerk mit Spendenaktionen unterstützt“.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

Das Netzwerk Gesunde Kinder begleitet Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Zudem werden Elternkurse zu vielen interessanten Themen und Treffen für Eltern angeboten. Das Angebot richtet sich an alle Familien, die gern dabei sein wollen. Das Netzwerk vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits-und entwicklungsfördernden Themen weitergeben und überregionale Angebote informieren. Die Familienpaten werden auf die Begleitung der Familien vorbereitet und wissen daher genau, wann sie welche Informationen geben und wann es gutes, einfach mal zuzuhören. Gerade unter den jetzigen Gegebenheiten der Corona-Pandemie wünschen sich Schwangere und Eltern direkte Ansprechpartner für ihre ganz individuellen Fragen. Einrichtungen und Beratungsstellen können zum Teil nur bedingt öffnen und Angebote machen. Die ehrenamtlichen Familienpaten des Netzwerks Gesunde Kinder sind weiterhin für Familien da, ob bei einem gemeinsamen Spaziergang, ein Besuch am Gartenzaun, Telefonate oder auf Wunsch auch ein Besuch zu Hause. Das Netzwerk Gesunde Kinder ist eine Initiative des Klinikums Niederlausitz und wird vom Land Brandenburg gefördert.

www.ekib.info 

Stiftung Gesunde Kinder

Seit 2010 gibt es die Stiftung Gesunde Kinder, die in erster Linie auf die Unterstützung des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder ausgerichtet ist. Hier gehen alle Spenden, die für das Netzwerk Gesunde Kinder vorgesehen sind, ein und werden einmal pro Jahr an das Netzwerk ausgeschüttet. Die Stiftungsräte und Vorstände sind ehrenamtlich tätig, daher fallen keine Verwaltungskosten an und die Spenden gehen 1:1 direkt an das Netzwerk und damit an die Familien und Kinder in der Region, die am Netzwerk teilnehmen.

Weitere Informationen https://ekib.info/de/die-stiftung/stiftung-gesunde-kinder.html 

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Papa sein, von Anfang an – Männer nehmen ihre Rolle als Väter ernst und sind ein wichtiger Teil der Familie
News vom 10. Mai 2021

Es ist keine leichte Aufgabe für Männer, die Partnerin durch Schwangerschaft und Geburt zu begleiten. Schwangere brauchen Unterstützung in dieser  emotionalen Zeit der Gefühlsachterbahn. Darüber hinaus durchleben Männer selbst viele Veränderungen, wenn sie zum ersten Mal Vater werden. Oft sind es auch ganz unterschiedliche Themen, die Männer und Frauen in der Schwangerschaft und der Zeit danach beschäftigen. Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder bietet spezielle Online-Geburtsvorbereitungskurse für werdende Väter an. 

Madlen Haschke (28) und Marcus Wieczorek (42) freuen sich immer über die Besuche und Gespräche mit Familienpate Matthias Dobberan. Er gibt ihnen Tipps und Antworten auf Fragen. Töchterchen Romy ist jetzt drei Monate alt, da dreht sich vieles um das Thema Schlafen. (Fotos: NGK © Peggy Wendt)

Wie sich Männer auf die Geburt des eigenen Kindes vorbereiten können, weiß Andreas Gerts von wortraum, qualifizierter Elternkursleiter und selbst Vater von drei Kindern in einer Patch-Work-Familie. Er ist Kooperationspartner des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder und führt Geburtsvobereitungskurse nach papa.ante.partus (p.a.p.) speziell für werdende Väter durch. „Väter sind für die Frauen während der Schwangerschaft und auch der Geburt wichtige Begleiter und Unterstützer. Eine gute Vorbereitung auf die Geburt ist daher auch für die Männer wichtig“, erklärt Andreas Gerts.

Im klassischen Geburtsvorbereitungskurs für Paare stehen in erster Linie die Frauen im Mittelpunkt. Männerthemen kommen dabei manchmal etwas zu kurz. Im Online-Geburtsvorbereitungskurs für Väter geht es weniger um biologisch körperliche Entwicklungen während der Schwangerschaft. Hier dreht es sich um Fragen und Themen wie: Müssen Männer bei der Geburt dabei sein? Wie kann ich mich auf die Geburt vorbereiten und wo ist eigentlich mein Platz im Kreißsaal? Wie lange dauert so ein Wochenbett und was ist das eigentlich? Hardware für Papas: Tuning für den Kinderwagen, welches Babyphone funkt am besten und wie viel Spielzeug braucht das Baby wirklich? Die lieben Verwandten – Besuche, Ratschläge und Co.; Eltern werden, Paar bleiben.

„Das ist ein Abend, an dem die Männer ganz unter sich ihre Fragen besprechen können. Frauen sind in der Runde ausnahmsweise mal ausgeschlossen“, sagt Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder mit einem Augenzwinkern. Interessierte Männer können ganz bequem, online von zu Hause aus an dem Kurs teilnehmen und mit Andreas Gerts ins Gespräch kommen. Unterhaltsam, locker, witzig und aus eigener Erfahrung macht Andreas Gerts den Männern Mut, sich aktiv in der Schwangerschaft und bei der Geburt einzubringen.

Das kann auch Matthias Dobberan (51), einer der zwei männlichen Familiepaten im Netzwerk Gesunde Kinder, bestätigen: „Die Männer wollen ihre Frauen unterstützen und am besten alles perfekt machen. Der Geburtsvorbereitungskurs speziell für Männer ist große klasse. Herr Gerts versteht es sehr gut, die Fragen der angehenden Väter einfühlsam und passend zu beantworten.“ Matthias Dobberan ist verheiratet, von Beruf OP-Pfleger und Vater einer 21jährigen Tochter. Seit fünf Jahren ist er als Familienpate im Netzwerk Gesunde Kinder ehrenamtlich tätig und begleitet Familien, ebenso wie seine Frau. Beide haben damals gemeinsam die Patenausbildung absolviert und sind nun mit Herz und Wissen für Familien und Kinder als Ansprechpartner da.

In den letzten 15 Jahren sind die Männer auch bei den Angeboten des Netzwerk Gesunde Kinder immer präsenter geworden und nehmen verantwortungsbewusst und liebevoll und ihre Rolle als Väter war. „Die Väter nehmen häufiger an den Elternkursen teil und es ist ihnen wichtig, dass sie bei den Gesprächen mit der Familienpatin oder dem Familienpaten dabei sind und planen sich die Zeit ganz bewusst dafür ein“, weiß Daniela Graß aus den Erfahrungen der letzten Jahre zu berichten.

Der nächste Online-Geburtsvorbereitungskurs für werdende Väter findet am 24. Juni. um 18:30 Uhr statt. Anmeldungen und Informationen über „Geburtsvorbereitungskurs“ für (werdende) Väter (ekib.info)

Kontakt
Daniela Graß
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer
Telefon 03573 75-1036, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de
Internet www.ekib.info

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startsocial-Wettbewerb: Die Bundesauswahl steht fest! – Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder gehört zu den 25 überzeugendsten Projekten
News vom 27. April 2021

Das Netzwerk Gesunde Kinder wurde bundesweit als eines der 25 besten Projekte beim aktuellen startsocial-Wettbewerb bewertet und wird am 10. Juni ausgezeichnet, pünktlich zum 15jährigen Jubiläum. Damit erfährt diese Idee dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und das ehrenamtliche Engagement von Familienpaten für Eltern und Kinder in der Region deutschlandweit Anerkennung.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder hat im letzten Jahr beim Bundeswettbewerb startsocial eine Bewerbung eingereicht und wurde als eine von 100 Initiativen deutschlandweit ausgewählt, die ein Stipendium bekommen haben. Startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ziel ist es, dem freiwilligen Engagement in Deutschland durch den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft neue Impulse zu verleihen.

Die ausgewählten Stipendiatenprojekte erhielten ein Beratungsstipendium und wurden vier Monate lang von erfahrenen Fach- und Führungskräften bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Anhand des erzielten Fortschritts sowie der Kriterien Wirksamkeit, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit und Effizienz wählten unabhängige Jurorinnen und Juroren die 25 überzeugendsten Stipendiaten aus.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder gehört dazu.

Grafik Bundespreisträger 2020/2021 © startsocial

„Wir unterstützen seit 20 Jahren ehrenamtliches Engagement in Deutschland. Dieser Jahrgang ist ein besonderer: Die Coronakrise stellt soziale Initiativen vor große Herausforderungen und gleichzeitig wird ihr Engagement dringender gebraucht denn je. Die Stipendiaten des Jahrgangs 2020/21 haben gezeigt, wie flexibel die Zivilgesellschaft in dieser Situation reagiert. Neue Projekte sind entstanden, viele bestehende Initiativen haben ihre Angebote digitalisiert. Das ist vorbildlich und verdient Anerkennung, Aufmerksamkeit und Unterstützung“, so Dr. Sunniva Engelbrecht, geschäftsführender Vorstand von startsocial e.V.

„Wir sind sehr glücklich, dass unser Projekt und damit auch das ehrenamtliche Engagement der Familienpaten bundesweit diese Anerkennung erfährt – gerade auch jetzt in der Corona-Pandemie“, freut sich Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder über die Wahl zum Bundespreisträger. „Wir haben mit Unterstützung der Coaches das Thema Ehrenamtsgewinnung und -management in den Fokus der Arbeit gestellt, damit wir auch für die Zukunft weiterhin interessierte und engagierte Menschen für unsere Netzwerk-Idee begeistern können“, berichtet Daniela Graß.

Barbara Goetze-Proske, Sozialpädagogin und Gesundheitswissenschaftlerin, und Dr. Philip Rothhardt, Vice President Globlas Operations bei CoachHub, haben das viermonatige Coaching ehrenamtlich durchgeführt.

„Für mich als Coach, ist es immer wieder beglückend zu sehen, wie sich eine Organisation  im Coaching Prozess entwickelt und auch was für Energien und Innovationen freigesetzt werden. Eine sehr dankbare Aufgabe. Und es freut mich sehr, dass das Netzwerk Gesunde Kinder zu den Top 25 gehört“, freut sich Barbara Goetze-Proske über das erfolgreiche Coaching im startsocial Bundeswettbewerb.

„Es war ein großes Glück, dass wir für das Beratungsstipendium ausgewählt und in dieser Zeit von den beiden erfahrenen Coaches unterstützt und begleitet wurden. Und obwohl wir uns nie persönlich begegnet sind, entstand schnell eine vertraute und für beide Seiten gewinnbringende Arbeitsatmosphäre. In diesem Jahr musste man sich von Anfang bereit erklären, das Coaching wegen den Corona-Einschränkungen auch online durchzuführen“, so Daniela Graß

Anja Dahl (re.), bereits seit 10 Jahren Familienpatin im Netzwerk Gesunde KInder, trifft sich mit Nancy Mendritzki und Töchterchen Nila (16 Monate) in Corona-Zeiten auf dem Spielplatz; Foto NGK / Steffen Rasche

Im Ergebnis der Arbeit ist die Zahl der am Netzwerk teilnehmenden Familien auch mit der Corona-Pandemie weitestgehend konstant geblieben, neue Ehrenamtliche wurden gewonnen, die aktiven Familienpaten fühlen sich wertgeschätzt und sind weiterhin ehrenamtlich im Netzwerk Gesunde Kinder tätig und zukünftig können noch weitere Familien begleitet werden.

Daniela Graß resumiert: „Wir sind dankbar für diese nachhaltige Chance der Weiterentwicklung unseres Projektes, damit wir auch in Zukunft Eltern eine Begleitung durch ehrenamtliche Familienpaten ermöglichen und damit einen Beitrag zur Kinder- und Familiengesundheit leisten können – insbesondere auch in dieser herausforderden Zeit, in der Familien immer wieder Ermutigung, und Zuspruch brauchen, jemanden, der ihnen zuhört und für sie da ist“.

Die 25 überzeugendsten sozialen Initiativen werden nun auf einer Preisverleihung geehrt. Sieben von ihnen erhalten Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro, darunter ein Sonderpreis der Bundeskanzlerin. Die diesjährige Preisverleihung wird aufgrund der Coronakrise am 10. Juni 2021 virtuell und nicht wie bisher üblich im Bundeskanzleramt gefeiert.

Eine Übersicht der 25 Initiativen samt einer kurzen inhaltlichen Beschreibung finden Sie hier. https://startsocial.de/downloads/kurzportraits-der-bundesauswahl-202021

Über das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des jüngsten Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren. Zudem werden Elternkurse zu vielen interessanten Themen kostenfrei angeboten.

Entstanden ist die Idee 2005 aus Beobachtungen, die Ärzte, Kinderkrankenschwestern, Hebammen sowie Therapeuten der Kinderklinik und Geburtsklinik im Klinikum Niederlausitz sowie allgemein bekannten Entwicklungen im Bereich der Kindergesundheit und Bindungsforschung: Die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen ist zurückgegangen. Impfungen werden weniger wahrgenommen. Die Beziehungsgestaltung zwischen Müttern/Vätern und Kindern sind zunehmend geprägt von Unsicherheit. Aus Erfahrungen heraus wissen wir, dass Hinweise und Gespräche – bereits vor oder unmittelbar nach der Geburt eines Kindes angeboten – viele Weichen für das Zusammenleben in der Familie positiv stellen können. Viele junge Familien und werdende Mütter/Väter wünschen sich Unterstützung in ihrer Rolle als Eltern. Dieser Wunsch sowie die Beobachtungen und Erkenntnisse führten dazu, gemeinsam mit regionalen Einrichtung und Institutionen 2006 das Netzwerk Gesunde Kinder zu initiieren.

Seit Beginn der Initiative wurden insgesamt rund 230 ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten geschult und qualifiziert. Dafür haben die Interessenten verschiedene Kurse besucht und nehmen regelmäßig an Weiterbildungen und Stammtischen teil. In den letzten Jahren (seit 2006) haben 2.500 Kinder bzw. rund 2.100 Familien, Mütter und Väter, am Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder teilgenommen, darunter auch Familien mit einem zweiten oder dritten Geschwisterkind sowie Mehrlingen. Die Familien werden in erster Linie durch die Zusammenarbeit mit der Schwangerenberatung, Hebammen, ambulanten Gynäkologen und der Geburtsklinik über das Netzwerk Gesunde Kinder informiert.

Kontakt
Daniela Graß
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer
Telefon 03573 75-1036, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de
Internet www.ekib.info

 

Über startsocial e.V.

startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches sowie Jurorinnen und Juroren ihr Know-how ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und hat bereits über 1.600 soziale Organisationen und Projekte bei ihrer Weiterentwicklung begleitet und unterstützt. Hauptförderer sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, SAP SE, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company.

Kontakt
Susanne Martensen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
startsocial e.V., Am Sandtorkai 77, 20457 Hamburg
Telefon 040 3070913-03, E-Mail susanne.martensen@startsocial.de
Internet www.startsocial.de

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Zweckverband übergibt Spendenbox an das Netzwerk Gesunde Kinder
News vom 19. März 2021

19.03.2021

Zusammenhalten und gegenseitige Unterstützung ist besonders in schwierigen Zeiten wichtig. In diesem Sinne hat am Dienstag (16.03.21) der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg eine gut gefüllte Spendenbox an das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder übergeben. „Trotz der Pandemie gab es eine gute Spendenbereitschaft unserer Gäste“, freute sich der Verbandsvorsteher Detlev Wurzler. So kamen allein aus der Spendenbox im Strandhotel Senftenberger See 72 Euro zusammen. „Wir möchten diesen Betrag auf 500 Euro aufrunden und danken dem Netzwerk, dass sie sich mit solchem Engagement für die Familien einsetzen.“, so Wurzler.

Foto: v. r. Dana Hüttner (Zweckverband LSB) übergibt im Strandhotel Senftenberger See die Spendenbox an Daniela Niebuhr und Daniela Grass vom Niederlausitzer Netzwerk für Gesunde Kinder, Foto: Zweckverband LSB

Die Spendenboxen wurden in Kooperation zwischen dem Zweckverband LSB und dem Netzwerk Gesunde Kinder in allen Rezeptionen der Urlauberanlagen am See im August 2019 aufgestellt.

Seit einem Jahr steht auch das Netzwerk Gesunde Kinder aufgrund der Corona-Pandemie vor besonderen Herausforderungen. Familien erfahren in dieser Zeit eine erhebliche Belastung. Im Mittelpunkt der Netzwerk-Begleitung steht der persönliche Kontakt und dieser kann in Pandemiezeiten nur eingeschränkt erfolgen. Den Ehrenamtlichen und dem Netzwerk ist es aber auch unter den erschwerten Bedingungen gelungen, mit den Familien im Austausch zu bleiben.

„Umso mehr freut es uns, dass wir auch in diesen herausfordernden Zeiten, die für alle nicht einfach sind, insbesondere auch für die Unternehmen der Region, Unterstützung erfahren. Das berührt uns sehr“, bedankt sich Daniela Graß vom Netzwerk für die Spende des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg.

Hintergrund:

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder wurde 2006 gegründet und war damit das Vorreiterprojekt im Land Brandenburg. In diesem Jahr feiert das Netzwerk im Landkreis OSL sein 15-jähriges Bestehen. Mittlerweile gibt es 21 Regionalnetzwerke in ganz Brandenburg. Sie richten sich an alle Familien mit dem Ziel, Eltern zu stärken und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern.

„Die Stiftung wurde 2010 gegründet, um die Finanzierung des Netzwerks zusätzlich auf sicher Füße zu stellen“, sagt Daniela Niebuhr, die seit Beginn dieses Jahres ehrenamtlich neu im Vorstand der Stiftung mitwirkt und sich darüber freut, so etwas für die Familien in der Region tun zu können.

Derzeitig sind 117 ehrenamtliche Familienpaten im Niederlausitzer Netzwerk aktiv, die insgesamt etwa 320 Kinder und Familien in der Region begleiten. Aktuell nehmen zwölf Interessenten an den Online-Schulungen für die Ausbildung zur ehrenamtlichen Familienpatin teil. Die Schulungen finden einmal pro Woche am Abend per Videokonferenz statt und bereiten die zukünftigen Familienpatinnen auf ihre Tätigkeit vor. Das Netzwerk Gesunde Kinder ist für Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags da – auch in der Corona-Pandemie.

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Eltern wünschen sich auch in Corona-Zeiten Familienpaten an ihrer Seite
News vom 3. März 2021

Daher sucht das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder weitere Ehrenamtliche, die sich gern für Familien engagieren und beim aktuellen Online-Kurs für die Patenausbildung einsteigen wollen. Die nächste Infoveranstaltung findet am 10. März um 17 Uhr online statt.

Liane Kroll, bereits seit 2006 ehrenamtliche Familienpatin im Netzwerk, besucht Familie Bauer und Leona (10 Monate) in Lauchhammer (Fotos © NKG OSL-Süd / Steffen Rasche)

Gerade unter den jetzigen Gegebenheiten der Corona-Pandemie wünschen sich Schwangere und Eltern direkte Ansprechpartner für ihre ganz individuellen Fragen. Einrichtungen und Beratungsstellen können zum Teil nur bedingt öffnen und Angebote machen. Die ehrenamtlichen Familienpaten des Netzwerks Gesunde Kinder sind weiterhin für Familien da, ob bei einem gemeinsamen Spaziergang, ein Besuch am

Gartenzaun, Telefonate oder auf Wunsch auch ein Besuch zu Hause. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für das gesunde Aufwachsen von Kindern. Das belegen auch die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen und Befragungen der Familien.

„Daher freuen wir uns, wenn es weitere Interessenten gibt, die sich gern ehrenamtlich engagieren möchten“, sagt Netzwerkkoordinatorin Daniela Graß. Im letzten Jahr hat das Netzwerk die Patenausbildung kurzerhand auf Online-Schulungen umgestellt. „Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht“, freut sich Daniela Graß. Neu ist auch der Online-Kontaktbogen für Interessierte Familienpaten und Eltern, die teilnehmen möchten. Er kann auf www.ekib.info ganz einfach am Computer, Handy oder Tablet ausgefüllt werden.

Derzeitig nehmen sechs angehende Patinnen im Alter von 19 bis 62 Jahren an den Online-Kursen teil. Die Schulungen finden einmal pro Woche  17 bis 19 Uhr als Videokonferenz statt. Die Schulungsunterlagen werden zum Mit- und Nachlesen vorab zur Verfügung gestellt. Ergänzend erhalten die Teilnehmer  das neue informative Patenbegleitheft mit allen Kursthemen nach Hause geschickt oder in einem ersten Kennenlerngespräch persönlich überreicht.

Liane und Daniel Schäfer aus Ruhland freuen sich, dass Familienpatin Carina Stamm (40) weiterhin für sie und Söhnchen Oskar da ist. (Fotos:© NKG OSL-Süd / Steffen Rasche)

Die nächste Infoveranstaltung für Interessierte zur Vorstellung des Netzwerks Gesunde Kinder und den Aufgaben als ehrenamtliche Familienpatin findet am Mittwoch den 10. März um 17 Uhr per Videokonferenz statt.

In den kommenden Wochen folgen dann weitere Kurse zu Themen wie Rechte und Pflichten in der Schwangerschaft, Sprachliche Entwicklung von Kindern, Gesunde Ernährung, Kinderkrankheiten, Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, Unfallverhütung, rund um die Geburt, Eltern-Kind-Bindung und Kommunikation.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 03573 751036 oder online auf https://ekib.info/de/unsere-paten/familienpate-werden.html.

Das sagen drei Patinnen in Ausbildung über ihre Beweggründe sich ehrenamtlich für Familien zu engagieren und die laufenden Online-Schulungen

Iliane Liesk (62) aus Altdöbern: „Ich habe mich entschlossen im Netzwerk aktiv zu werden, da ich gern mit Menschen, speziell mit jungen Menschen Kontakt habe und weil ich gut zuhören kann. Die Online-Schulung finde ich toll. Da es eine kleine Gruppe ist, besteht grundsätzlich die Möglichkeit Fragen zu stellen.“

Maren Kobel (43), Werben, verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern hat den Wunsch, sich sozial zu engagieren: „Ich hätte mir bei meinem ersten Kind so eine Unterstützung gewünscht. Dank der Initiative des Niederlausitzer Netzwerkes Gesunde Kinder ist es möglich, dass wir trotz der Coronaeinschränkungen eine Ausbildung zur Familienpatin machen können. Für mich ist das doppeltes Glück, da ich auch aus dem Landkreis Spree-Neiße komme und die Ausbildung mitmachen kann. Sicher ist der persönliche Kontakt sehr wichtig, aber ich spare mir mit den Online-Schulungen den Fahrweg und kann trotzdem dabei sein. Wirklich eine tolle Sache!“

Elke Klaua (60): „Gerade während der Pandemie ist zu spüren, dass Kontakte zu anderen sehr wichtig sind. Gern möchte ich Familien mit kleinen Kindern in Alltagsfragen und bei der Erziehung unterstützen, sowie eigene Erfahrungen weitergeben. Gerade in den ersten Lebensjahren werden wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen. Die Arbeit mit jungen Familien und Kindern wird mir viel Freude bereiten und ich freue mich schon auf den ersten Kontakt. Dabei kann ich auch viel von den Familien lernen. Bisher habe ich an mehreren Online-Schulungen teilgenommen. Am Anfang war ich etwas skeptisch. Ich muss feststellen, die Schulungen gefallen mir sehr gut. Die Inhalte sind gut strukturiert und Fragen zu einzelnen Punkten sind zwischendurch möglich.“

Über das Netzwerk Gesunde Kinder

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder wurde bereits 2006 gegründet. Im diesem Jahr feiert es das 15jährige Bestehen. Mittlerweile gibt es 21 Regionalnetzwerke in ganz Brandenburg. Sie richten sich an alle Familien. Ziel ist es, Eltern zu stärken und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern.

Derzeitig sind rund 115 ehrenamtliche Familienpaten im Niederlausitzer Netzwerk aktiv, die insgesamt etwa 320 Kinder und Familien in der Region begleiten. Das Netzwerk Gesunde Kinder ist für Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags da. Es vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren.

Die Netzwerke Gesunde Kinder in Brandenburg werden vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gefördert.

Kontakt
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer
Telefon 03573 75-1036
E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de

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Britta Ernst dankt den rund 1000 ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten
News vom 9. Dezember 2020

Rund 1000 ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten begleiten derzeit 4500 Familien im Netzwerk Gesunde Kinder. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben gerade auch in diesem Bereich große Herausforderungen mit sich gebracht.

Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und Schirmherrin des Netzwerkes Gesunde Kinder, würdigt die Einsatzbereitschaft der freiwilligen Familienpatinnen und -paten gerade in dieser schwierigen Zeit:

Bild: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

„Anlässlich des Tags des Ehrenamts möchte ich noch einmal allen danken, die sich in den vergangenen Monaten bei der Ausübung ihres Ehrenamtes nicht haben unterkriegen lassen – insbesondere auch den Familienpatinnen und -paten im Netzwerk Gesunde Kinder. In dieser herausfordernden Zeit geprägt durch das Coronavirus stehen sie den Familien weiterhin zur Seite und haben ein offenes Ohr für ihre Fragen und Sorgen. Es sind viele kreative Ideen entstanden, wie der wichtige Kontakt zu den Familien aufrechterhalten werden kann. Das Netzwerk ist seit vielen Jahren ein wichtiger Partner für die Familienpolitik im Land Brandenburg und für ein gesundes Aufwachsen.“

 

Sie möchten auch ehrenamtliche Familienpatin oder -pate werden? Informieren Sie sich gleich hier.

Das Netzwerk Gesunde Kinder wird aus Mitteln des Ministeriums für Bildung Jugend und Sport gefördert.

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Corona und der Elefantenabstand: Vorlesetag in der Kinderklinik in Pandemiezeiten
News vom 21. November 2020

20.11.2020 (Pressemitteilung der Klinikum Niederlausitz GmbH)

Am 20. November setzt der bundesweite Vorlesetag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder wie auch Erwachsene für Geschichten. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Niederlausitz gab es in diesem Jahr wegen des Infektionsschutzes zwar keine Lesung – dafür aber Kinderbücher zum Umgang mit dieser Ausnahmesituation und wertvolle Informationen zum Vorlesen für die kleinen Patienten und ihre Eltern.

Der bundesweite Vorlesetag weckt jährlich am dritten Freitag im November bei Kindern die Lust auf Bücher. Anlässlich dieses Aktionstages finden eigentlich in ganz Deutschland und auch in der Kinderklinik in Lauchhammer Lesungen statt. Im Ausnahmejahr 2020 ist hier ein solches Format aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht möglich. Um dennoch das Vorlesen in den Familien zu fördern, haben die kleinen Patienten in Lauchhammer am 19. November 2020 anlässlich des Vorlesetags vom Klinikum Niederlausitz Kinderbücher erhalten. Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder unterstützte den Vorlesetag in der Kinderklinik mit Materialien rund um das Thema Lesen und Sprachentwicklung.

Vorgelesen wurde dann anders als sonst nicht von einem Vorlesepaten, sondern von Mama oder Papa. Sie können in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Krankenhauses Lauchhammer im Zimmer ihres erkrankten Kindes wohnen und sich so aktiv am Behandlungsprozess beteiligen. Auch die Kinderkrankenschwestern griffen zu den Büchern „Conny macht Mut in Zeiten von Corona“ und „Corona und der Elefantenabstand“. Sie weckten so schon bei den Kleinsten unterhaltsam und kindgerecht viel Verständnis für Abstands- und Hygienemaßnahmen.

Das Netzwerk-Team bereitet für den Vorlesetag in der Kinderklinik Eltern-Informationen und kleine Überraschungen für die Kinder vor. (Foto: KNL/Steffen Rasche)

„Durch die Kontaktbeschränkungen gewinnt Vorlesen an Bedeutung: Die meisten Freizeitaktivitäten fallen weg, die Kinder verbringen mehr Zeit zu Hause. So schwer der Verzicht auf viele Dinge fällt: Die Vorlesekultur kann in dieser Situation wieder mehr gepflegt werden. Beim Vorlesen können Eltern nicht nur eine wunderbare Zeit gemeinsam mit ihren Kindern verbringen – sie fördern auch deren Sprachkompetenz und kognitive Entwicklung“, betont Dipl.-Med. Hendrik Karpinski, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Niederlausitz.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder empfiehlt, Kindern ab zwei Jahren Geschichten vorzulesen, die ihren Alltag wiedergeben. Vor allem Bilderbücher eignen sich für Kinder unter drei Jahren: „Das Thema Sprechenlernen fördern wir im Netzwerk Gesunde Kinder bereits bei den ganz Kleinen. Unsere ehrenamtlichen Familienpaten überreichen den Müttern und Vätern im Alter von zehn Monaten des Kindes ein kleines Bilderbuch. Zum zweiten Geburtstag erhalten die Netzwerk-Familien eine Sammlung mit Kinderreimen, Versen und Liedern, die Eltern dann mit ihren Kindern ausprobieren und nachsprechen können. Das macht den Kindern viel Spaß und fördert spielerisch die Sprachentwicklung“, informiert Daniela Graß, Koordinatorin des Netzwerks Gesunde Kinder in Lauchhammer. Die ehrenamtlichen Familienpaten werden im Rahmen ihrer Patenausbildung von Logopäden aus der Kinderklinik in Lauchhammer neben weiteren Themen auch zur Sprachförderung geschult. Sie begleiten so Mütter und Väter dabei, die Sprachentwicklung ihrer Kinder zu unterstützen und zu fördern.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder unterstützte den Vorlesetag in der Kinderklinik mit Materialien rund um das Thema Lesen und Sprachentwicklung. (Foto: KNL/Steffen Rasche)

Auch ohne Vorlesepaten konnten die kleinen Patienten in Lauchhammer und ihre Eltern an diesem Vorlesetag so für Geschichten und Bücher begeistert werden.

Der bundesweite Vorlesetag fand 2020 zum 17. Mal statt. Über 700.000 Menschen waren beim diesjährigen Vorlesetag beteiligt. Initiator des Vorlesetages sind die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche-Bahn-Stiftung. Der Vorlesetag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Presseinformation der Klinikum Niederlausitz GmbH

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Kurs für neue Familienpatinnen und -paten geht online
News vom 17. November 2020

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder verlegt die Ausbildung für neue Familienpaten vorübergehend ins Internet.

„Eigentlich sollte die neue Schulungsreihe für die Ausbildung von ehrenamtlichen Familienpaten Anfang November in Klettwitz starten“, sagt Daniela Graß, Koordination des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder. „Aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen haben wir nun kurzfristig reagiert und werden vorerst auf ein Online-Format ausweichen, um mit den angehenden Familienpaten in Kontakt zu kommen. Das stellt uns und die Teilnehmer sicherlich vor ein paar Herausforderungen, aber wir freuen uns darauf. Technisch sind wir durch zusätzliche Fördermaßnahmen des Landes Brandenburg aus dem letzten Jahr gut aufgestellt“, ist Daniela Graß optimistisch.

Zukünftig können angehende Familienpaten auch per Video-Chat geschult werden und mit dem Netzwerk Gesunde Kinder in Kontakt bleiben
Foto: © Netzwerk Gesunde Kinder / Christine Thomschke

Start des ersten Online-Kennenlernens ist am Mittwoch den 26. November um 17 Uhr. Wenn Interessenten nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen, besteht die Möglichkeit, dass sie sich ein entsprechendes Endgerät vom Netzwerk Gesunde Kinder ausleihen können. Ergänzend erhalten die angehenden Paten das neue informative Begleitheft mit allen Schulungsthemen nach Hause geschickt. Neu ist zudem der Online-Kontaktbogen für Interessierte, der ganz einfach am Computer, Handy oder Tablet ausgefüllt werden kann.

Gerade unter den jetzigen Gegebenheiten der Corona-Pandemie wünschen sich Schwangere und Eltern eine Familienpatin als direkte Ansprechpartnerin für ihre ganz individuellen Fragen. Bereits während der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr gab es neben den Netzwerk-Paten viele zahlreiche engagierte Menschen mit innovativen Ideen, die den verschiedenen Altersgruppen ihre Hilfe und Unterstützung angeboten haben. All diese Menschen leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und werden gebraucht. „Daher freuen wir uns, wenn es wieder Interessenten gibt, die sich gern ehrenamtlich für Familien und Kinder engagieren wollen. Vielleicht haben insbesondere auch junge Eltern die Erfahrung gemacht, als während der Corona-Pandemie viele Einrichtungen und Beratungsstellen vorübergehend schließen mussten, wie wertvoll es ist, jemanden bei Fragen direkt ansprechen zu können“, ergänzt Netzwerkkoordinatorin Daniela Graß.

In den nächsten drei bis vier Monaten werden die Teilnehmer viele wissenswerte Schulungsthemen vermittelt bekommen, so zum Beispiel: Rechte und Pflichten in der Schwangerschaft, Sprachliche Entwicklung von Kindern, Gesunde Ernährung, Kinderkrankheiten, Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, Unfallverhütung, rund um die Geburt, Eltern-Kind-Bindung und Kommunikation.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 03573 751036 oder online auf https://ekib.info/de/unsere-paten/familienpate-werden.html

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Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder gewinnt Stipendium beim Bundeswettbewerb startsocial
News vom 23. September 2020

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder gewinnt bei startsocial als eine von 100 Initiativen deutschlandweit ein Coaching und profitiert als Preisträger von Netzwerk- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Damit wird das ehrenamtliche Engagement für Familien in der Region weiter gestärkt.

Startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mitmachen können alle, die soziale Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 Stipendien an soziale Initiativen. Eine davon ist das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder. „Wir wollen uns mit dem Stipendium und der Unterstützung der Coaches unter anderem den Themen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Arbeitsorganisation und Aufgabenstrukturierung widmen. Im Fokus wird das Thema Ehrenamtsgewinnung und -management stehen, damit wir auch für die Zukunftweiterhin interessierte und engagierte Menschen für unsere Netzwerk-Idee begeistern können“, kündigt Koordinatorin Daniela Graß an.

Im Fokus des startsocial-Coachings wird das Thema Ehrenamtsgewinnung stehen, damit sich weiterhin engagierte Menschen für Familien mit kleinen Kindern und somit für die Netzwerk-Idee begeistern. (Foto: © Netzwerk Gesunde Kinder)

Im Mittelpunkt der Förderung stehen bei startsocial der Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Hierfür werden jedes Jahr 200 erfahrene Fach- und Führungskräfte für startsocial zu ehrenamtlichen Coaches. Jeweils im Tandem begleiten sie die 100 geförderten Initiativen von Anfang November diesen Jahres bis Ende Februar 2021 bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer Projekte. Die Wettbewerbsgewinner kommen aus 14 Bundesländern und wurden von unabhängigen Juroren aus über 300 Bewerbern ausgewählt. Die gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen, denen sie sich widmen, sind vielfältig und ganz verschieden.

„Gerade weil bei dem Bundeswettbewerb das ehrenamtliche Engagement im Vordergrund steht, war es uns ein Anliegen, dabei zu sein. Neben unseren vielen tollen Frauen und auch zwei Männern, haben wir auch einige Netzwerkpartner aus regionalen Einrichtungen, die sich bereits über viele Jahre unentgeltlich miteinbringen. Das ist wirklich bewundernswert. Und dass wir jetzt auch das Stipendium bei startsocial gewonnen haben, ist einfach großartig“, freut sich Koordinatorin Daniela Graß.

Im Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder sind, neben zahlreichen Kooperationspartnern,
vor allem die ehrenamtlichen Familienpaten das Herzstück. Im südlichen Landkreis Oberspreewald-Lausitz gibt es aktuell 120 geschulte Patinnen und Paten, die Familien bis zum dritten Lebensjahr des Kindes besuchen. Sie sind den Familien Begleiter, Vertraute und Ratgeber in vielen Alltagsbelangen, die den Eltern für das Zusammenleben mit ihrem Kind wichtig sind. Im Mittelpunkt der Begleitung stehen gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen, wie zum Beispiel die Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen im Kindesalter. Darüber hinaus informieren sie die Familien über staatliche, kommunale und netzwerkbezogene Angebote und ermutigen die Eltern bei Bedarf auch zum
Aufsuchen von Fachkräften und Experten.

Durch startsocial wird das ehrenamtliche Engagement, hier Familienpaten, die Eltern bis zum dritten Lebensjahr des Kindes begleiten, gestärkt. (Foto: © Netzwerk Gesunde Kinder)

Über das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des jüngsten Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren. Zudem werden Elternkurse zu vielen interessanten Themen kostenfrei angeboten.

Entstanden ist die Idee 2005 aus Beobachtungen, die Ärzte, Kinderkrankenschwestern, Hebammen sowie Therapeuten der Kinderklinik und Geburtsklinik im Klinikum Niederlausitz sowie allgemein bekannten Entwicklungen im Bereich der Kindergesundheit und Bindungsforschung: Die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen ist zurückgegangen. Impfungen werden weniger wahrgenommen. Die Beziehungsgestaltung zwischen Müttern/Vätern und Kindern sind zunehmend geprägt von Unsicherheit. Aus Erfahrungen heraus wissen wir, dass Hinweise und Gespräche – bereits vor oder unmittelbar nach der Geburt eines Kindes angeboten – viele Weichen für das Zusammenleben in der Familie positiv stellen können. Viele junge Familien und werdende Mütter/Väter wünschen sich Unterstützung in ihrer Rolle als Eltern. Dieser Wunsch sowie die Beobachtungen und Erkenntnisse führten dazu, gemeinsam mit regionalen Einrichtung und Institutionen 2006 das Netzwerk Gesunde Kinder zu initiieren.

Seit Beginn der Initiative wurden insgesamt rund 230 ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten geschult und qualifiziert. Dafür haben die Interessenten verschiedene Kurse besucht und nehmen regelmäßig an Weiterbildungen und Stammtischen teil. Um die ehrenamtliche Arbeit zu würdigen, veranstaltet das Netzwerk Gesunde Kinder zweimal im Jahr Dankesveranstaltungen für die Paten. In den letzten Jahren (seit 2006) haben 2.350 Kinder bzw. rund 1.900 Familien, Mütter und Väter, am Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder teilgenommen, darunter auch Familien mit einem zweiten oder dritten Geschwisterkind sowie Mehrlingen. Die Familien werden in erster Linie durch die Zusammenarbeit mit der Schwangerenberatung, Hebammen, ambulanten Gynäkologen und der Geburtsklinik über das Netzwerk Gesunde Kinder informiert.

Kontakt
Daniela Graß
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer
Telefon 03573 75-1036, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de
Internet www.ekib.info

Über startsocial e.V.

startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches sowie Jurorinnen und Juroren ihr Know-how ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und hat bereits über 1.600 soziale Organisationen und Projekte bei ihrer Weiterentwicklung begleitet und unterstützt. Hauptförderer sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, SAP SE, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company.

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Kontakt
Susanne Martensen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
startsocial e.V.
Am Sandtorkai 77, 20457 Hamburg
Telefon 040 3070913-03, E-Mail susanne.martensen@startsocial.de
Internet www.startsocial.de

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Sommer, Sonne, Sonnenschutz für Familien
News vom 15. Juli 2020

Familien im Netzwerk Gesunde Kinder erhalten Gutscheine, Sonnencreme und Tipps für die Urlaubszeit. Ministerium unterstützt mit zusätzlichen Fördermitteln in der Corona-Zeit Eltern und Kinder.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder ist für Eltern weiterhin aktiv im Einsatz. Wenn auch in den letzten Monaten und Wochen nicht immer persönlich, so wurde der Kontakt zwischen den ehrenamtlichen Familienpaten des Netzwerks und den Eltern auch in Corona-Zeiten aufrechterhalten – per Post, am Telefon, per WhatsApp oder E-Mail.

Das Ministerium für Jugend, Bildung und Sport würdigt die Arbeit der Netzwerke in Brandenburg nun mit zusätzlichen Fördermitteln für jede Region. „Insgesamt wurden für unser Netzwerk 2.000 Euro bewilligt, über die wir uns sehr freuen. Damit haben wir uns jetzt speziell für den Sommer etwas einfallen lassen“, informiert Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder. „Die Familien erhalten dafür vom Netzwerk Tipps rund um das Thema Sonnenschutz bei Kindern, eine kleine Sonnencreme sowie einen Einkaufsgutschein in Höhe von fünf Euro pro Netzwerkkind für den Kauf eines Sonnenschutzartikels, wie zum Beispiel einen Kindersonnenhut. Zudem erhalten sie eine Urlaubskarte des Lausitzer Seenlandes mit Anregungen und Ideen für Ausflüge in der Umgebung“, freut sich Christine Thomschke, Mitarbeiterin des Netzwerks, über die Zuwendung für die Familien.

„Wir sind froh, dass es allen Familien und Familienpaten trotz der außergewöhnlichen Situation nach wie vor gesundheitlich gut geht und dass auch trotz der Kontaktbeschränkungen die Verbindung zueinander gehalten wurden“, zeigt sich Daniela Graß von dem Engagement der Ehrenamtlichen beeindruckt.

Aktuell begleiten 120 ehrenamtliche Patinnen und Paten im Rahmen des Netzwerks insgesamt rund 350 Familien in der Region, in erster Linie durch persönliche Besuche bei den Eltern zu Hause. Während der Corona-Kontaktsperre wurde das vor allem über das Telefon und den Computer bewerkstelligt. Seit gemeinsame Spaziergänge und Kontakte wieder zulässig sind, finden auch wieder persönliche Treffen statt, jetzt im Sommer meist draußen. „Wir lassen die Paten und Familien selbst entscheiden, ob sie sich treffen, da wir auch Paten haben, die der Risikogruppe angehören. Das gelingt recht gut“, berichtet die Netzwerkkoordinatorin.

Neben der individuellen Begleitung profitieren die Mütter und Väter auch durch hochwertige, gesundheitsfördernde Geschenke und ein vielseitiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu Themen wie „Gesunde Ernährung von Säuglingen“ oder „Erste Hilfe bei Kleinkindern“. Diese finden aktuell zum Teil in Online-Kursen oder kleineren Gruppen statt.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder, mit dem Büro im Klinikum Niederlausitz in Lauchhammer, gibt es bereits seit 2006. Die ehrenamtlichen Familienpaten sind geschulte und erfahrene Menschen mit Herz, die jungen Familien von der Geburt des Kindes bis zum Alter von drei Jahren gern ihr Wissen weitergeben und damit die gesunde Entwicklung der Jüngsten fördern. Für die Familien ist die Teilnahme am Netzwerk freiwillig und kostenlos. „Wir informieren in der Geburtsklinik des Klinikums Niederlausitz darüber und mit Unterstützung zahlreicher Netzwerk-Partner im Landkreis auch an vielen anderen Stellen in der Umgebung“, sagt Daniela Graß. „Unser Angebot ist für alle Eltern da. Neu ist auch die Online-Anmeldung, die nun ganz unkompliziert von zu Hause am Laptop oder Smartphone ausgefüllt werden kann“, so der Tipp von Christine Thomschke.

„Wir wünschen den Familien, trotz der zum Teil immer noch bestehenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, eine unbeschwerte und entspannte Zeit – egal, ob zu Hause auf dem Balkon, im Garten, am Wasser in unserem schönen Lausitzer Seenland oder anderswo“, stimmt das Netzwerkteam gemeinsam ein.

Kindergesundheit durch Familienpaten fördern

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des jüngsten Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren. Zudem werden Elternkurse zu vielen interessanten Themen kostenfrei angeboten.

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Telefon 03573 75-1037, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de

Internet http://www.ekib.info/

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Ferienzeit, Urlaubszeit, Familienzeit – Familienpass Brandenburg wieder mit vielen tollen Freizeitangeboten für die Region
News vom 23. Juni 2020

Lauchhammer. Der Familienpass Brandenburg feiert in diesem Jahr sein 15jähriges Jubiläum und ist ab sofort wieder beim Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder erhältlich.

Viele Familien freuen sich auf die Ferien- und Urlaubszeit mit den Kindern, auch gerade jetzt nach den letzten Wochen und Monaten, in denen viele Freizeitaktivitäten aufgrund der Coronapandemie nur eingeschränkt oder gar nicht möglich waren. Und da für die eine oder andere Familie in diesem Jahr vielleicht der Sommerurlaub im Ausland sprichwörtlich ins Wasser fällt, bietet der Familienpass Brandenburg viele interessante regionale Alternativen. Von Abenteuerpark bis Zoo gibt es mit dem Familienpass in allen Landkreisen in Brandenburg viel zu entdecken. Darüber hinaus sind auch einige Angebote in Berlin enthalten.

Seit 15 Jahren liefert der Familienpass tolle Freizeitideen. Mit rund 480 spannenden Ausflugstipps wird er zum idealen Freizeitplaner und gibt viele Ideen und Anregungen, auch von Orten und Einrichtungen, die bei einigen Familien bisher vielleicht noch nicht so bekannt sind.

Zu den Highlights im Landkreis OSL gehören unter anderem die Tour mit der Seeschlange, die Bootsvermietung am Senftenberger See, die Alpaca Finca in Raddusch sowie die Museen in Senftenberg, Lübbenau und Lehde.

Der Familienpass ist ein ganzes Jahr gültig: vom 25. Juni 2020 bis zum 23. Juni 2021 und bietet Preisnachlässe von mindestens 20 Prozent Rabatt auf Eintrittspreis sowie teilweise sogar freien Eintritt für Kinder. Die Ermäßigungen gelten auch für Ausflüge mit anderen Familienmitgliedern, wie den Großeltern.

„Mit dem Familienpass kann man gemeinsam mit der ganzen Familie viel Interessantes in unserer Region entdecken. Bei den Eltern und ehrenamtlichen Paten ist der Familienpass als Freizeit- und Ausflugsplaner immer sehr beliebt und wird gern genutzt“, sagt Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder.

Erhältlich ist der Familienpass im Netzwerk-Büro in Lauchhammer und vielen weiteren offiziellen Verkaufsstellen für 2,50 Euro pro Stück.

Der Familienpass Brandenburg ist eine zentrale Maßnahme des Familien- und Kinderpolitischen Programms der Landesregierung. Er wurde im Auftrag des Familienministeriums von der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH in Zusammenzusammenarbeit mit vielen Tourismus- und Freizeitanbietern erarbeitet. Weitere Informationen unter http://www.familienpass-brandenburg.de/.

Kindergesundheit durch Familienpaten fördern

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des jüngsten Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon (03573) 75-1037 oder im Internet auf www.ekib.info.

Kontakt

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Desinfektions- und Reinigungsmittel gehören nicht in Kinderhände
News vom 15. Juni 2020

Giftnotrufzentralen registrieren während der Coronapandemie eine Zunahme von Unfällen mit Kindern in privaten Haushalten. Häufig sind Kleinkinder von Vergiftungen mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln betroffen. Unfallprävention ist daher auch gerade jetzt ein wichtiges Thema im Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder.

Vergiftungen und Verätzungen gehören zu den Unfallrisiken, von denen besonders Kleinkinder betroffen sind. 90 Prozent aller Vergiftungsunfälle betreffen Kinder im Alter zwischen 0 und sechs Jahren. Die meisten dieser Unfälle ereignen sich dabei zu Hause. Mit der zunehmenden Beweglichkeit der Kinder ab dem ersten Lebensjahr steigt das Risiko, dass die Kleinen mit giftigen oder ätzenden Substanzen in Berührung kommen.

Oft ist man sich kaum bewusst, dass viele Mittel – die zum Teil regelmäßig im Haushalt benutzt werden – giftig und bei unsachgemäßem Gebrauch gerade für Kinder äußerst gefährlich sein können. Das gilt für alltägliche Reinigungs- und Pflegemittel, aber auch für sogenannte Genussmittel wie Alkohol und Zigaretten und erst recht für Medikamente.

Die Giftnotrufzentralen in Deutschland haben in den letzten Wochen und Monaten eine steigende Anzahl von Notrufen und Anfragen im Zusammenhang mit Desinfektionsmitteln registriert. Das bestätigt auch Daniela Acquarone, Leiterin des Giftnotrufs für die Region Berlin-Brandenburg an der Charité in Berlin: „Tatsächlich werden auch im Giftnotruf der Charité während der Covid-19-Pandemie verstärkt Anrufe von besorgten Eltern registriert, nachdem ihre Kinder Desinfektionsmitteln getrunken haben. Genaue Zahlen liegen aktuell nicht vor, ein Projekt zur Auswertung der Expositionen mit Desinfektionmitteln und Haushaltsreinigern während der Coronapandemie starten wir gerade in diesen Tagen“, so Daniela Acquarone.

Insgesamt hat der Giftnotruf während der Coronapandemie nicht wesentlich mehr Anfragen als zu sonstigen Zeiten. Auffällig ist es jedoch, dass sich viele Anfragen, die Kinder betreffen, auf die versehentlichen Einnahmen von Desinfektionsmitteln für die Haut und den Haushalt beziehen. Seit dem Ausbruch des Corona-Virus nutzen mehr Menschen Desinfektionsmitteln im privaten Haushalt und reinigen die Wohnräume verstärkt mit chemischen Substanzen. Dabei kann es zu Falschanwendungen von Reinigungsmitteln kommen und die Mittel können vermehrt in die Hände von Kindern gelangen und als Folge gesundheitliche Schäden verursachen.

„Putz- und Reinigungsmittel sowie andere Haushaltschemikalien gehören an einen sicheren, für Kinder unerreichbaren Ort. Auch ätherische Öle, Lampenöle oder Essigessenz sind für kleine Kinder gefährlich und gehören kindersicher aufbewahrt“, unterstreicht Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder.

Im Vergiftungsfall handeln – Ruhe behalten und anrufen

Bei Verdacht auf eine Vergiftung heißt es als Erstes, Ruhe zu bewahren und telefonisch ärztlichen Rat einzuholen. Oft kann auf diese Weise schon geholfen werden. Zeigt das Kind keine Veränderungen in seinem Verhalten und keine Störung der lebenswichtigen Funktionen wie Atmung, Kreislauf und Bewusstsein, sollen sich die Eltern zunächst telefonisch bei der Giftnotrufzentrale erkundigen, ob und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind. Erstmaßnahmen sollten immer nur nach Rücksprache mit der Giftnotrufzentrale durchgeführt werden. Ist das Kind bewusstlos, ist unverzüglich der Notruf 112 zu verständigen.

Giftnotrufzentralen in Deutschland

Die Giftnotruf- oder Giftinformationszentralen beraten Bürger, sowie auch medizinisches Personal von Krankenhäusern und Rettungsdiensten. Bundesweit gibt es acht solcher Vergiftungsinformationszentralen. Der Giftnotruf der Charité in Berlin für die Region Berlin-Brandenburg ist 24 Stunden unter der Telefonnummer 030 19240 erreichbar und bietet eine ärztliche Beratung zu Vergiftungen bei Menschen. In lebensbedrohlichen Situationen gilt weiterhin der allgemeinen Notruf 112.

Kindersicher und unbeschwert durch die Grillsaison

„Noch ein Hinweis für die Grillsaison. Verzichten Sie auf flüssige Grillanzünder und Lampenöle“, sagt Daniela Graß. Davor warnt auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Diese Substanzen können unter Umständen von Kindern mit Getränken verwechselt werden und bereits kleinste Menge können chemische Entzündungen in der Lunge auslösen. Schwere gesundheitliche Schäden bis hin zu Todesfällen können die Folge sein. Flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin können zudem bei unsachgemäßer Anwendung zu Verbrennungen führen. Es wird Eltern daher geraten, für ein unbeschwertes Grillvergnügen auf feste Grillanzünder in Würfel- oder Riegelform auszuweichen.

Kindergesundheit durch Familienpaten fördern

Im Netzwerk Gesunde Kinder hat das Thema Kindersicherheit, neben vielen anderen Gesundheitsthemen, eine zentrale Rolle. Die ehrenamtlichen Familienpaten werden im Rahmen ihrer Ausbildung zu diesem Thema geschult und erhalten wichtige Informationen zur Prävention von Kinderunfällen. Familien, die am Netzwerk Gesunde Kinder teilnehmen, können kostenfrei spezielle Erste Hilfe Kurse für Kinder besuchen. „Das wird von den Familien auch immer sehr gut angenommen“, weiß Daniela Graß.

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren.

Im Jahr 2006 wurde das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder vom Klinikum Niederlausitz unter Mitwirkung vieler regionaler Akteure als erstes Netzwerk in Brandenburg initiiert. Aktuell gibt es 120 ausgebildete, ehrenamtliche Familienpaten, die zirka 350 Familien in der Region begleiten. Mittlerweile gibt es in allen Landkreisen ein regionales Netzwerk, das vom Land Brandenburg gefördert wird. Weitere Informationen unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de

Kontakt / Ansprechpartner

Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18,01979 Lauchhammer

Daniela Graß, Koordinatorin
Telefon +49 3573 75-1036, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de 

Giftnotruf Berlin Brandenburg

CHARITÉ –  UNIVERSITÄTSMEDIZIN BERLIN
Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin

Daniela Acquarone, Leitung
Telefon: +49 (0) 30 450569 – 701, E-Mail mailto:giftnotruf@charite.de

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Netzwerk Gesunde Kinder startet wieder mit Kursangeboten für Familien
News vom 25. Mai 2020

Outdoor-Buggykurs ab Juni am Stadthafen in Senftenberg, Online-Ernährungsberatung und ein Papakurs per Videochat sind in Planung

Bild: Bewegung an der frischen Luft tut gut, als Outdoor-Buggykurs, mit einer Freundin oder im Gespräch mit der persönlichen Familienpatin. Eltern wünschen sich den direkten Kontakt.
(Foto: Netzwerk Gesunde Kinder)

Outdoor-Buggykurs ab Juni am Stadthafen in Senftenberg, Online-Ernährungsberatung und ein Papakurs per Videochat sind in Planung

Lauchhammer/Senftenberg. Aufgrund der Einschränkungen durch die Coronapandemie konnte das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder seit März keine Elternkurse mehr durchführen. Die Angebote zu den verschiedensten Themen wie zum Beispiel Erste Hilfe, Trotzalter, Ernährung, Babymassage sind bei den Eltern sehr beliebt. Das Netzwerk Gesunde Kinder bietet diese Kurse für Eltern, die am Netzwerk teilnehmen, kostenfrei an. Andere zahlen einen kleinen Obolus von fünf Euro pro Kurs.

„Das Netzwerk Gesunde Kinder lebt in erster Linie von der persönlichen Beziehung zu den Familien. Das haben wir bei den Kontakten zwischen den ehrenamtlichen Familienpaten und Eltern gemerkt, die auch regelmäßig während der Einschränkungen die Verbindung aufrechterhalten haben – in erster Linie telefonisch. Unsere Paten haben uns oft berichtet, dass sich die Familien über die Anrufe und Nachrichten gefreut haben und dass es ihnen wichtig war, immer in Kontakt zu bleiben“, berichtet Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder.

Auch das Spazierengehen zu zweit an der frischen Luft wird von den Eltern und Familienpaten für ein persönliches Gespräch genutzt. Mit den Lockerungsmaßnahmen ist es nun auch wieder möglich, unter Einhaltung der Abstandsregeln, Bildungsangebote in kleineren Gruppen durchzuführen.

“Das wollen wir gern nutzen und den Familien wieder aktiv Kurse anbieten. Im Juni geht es los“, freut sich Daniela Graß. Am 5. Juni um 9:30 Uhr findet ein Schnupperkurs Buggysport mit dem Kinderwagen oder Trage an der frischen Luft mit Trainerin Claudia Elisa Scharfe statt. Ab dem 12.06.2020 startet dann ein 6-wöchiger Kurs, immer freitags 9:30 bis 10:30 Uhr am Stadthafen in Senftenberg.

Zudem sind auch andere Kursformate in Planung, unter anderem ein Online-Workshop mit Ernährungsberaterin Marlen Nowotnick rund um das Thema Babynahrung. Für werdende Väter plant das Netzwerk Gesunde Kinder einen speziellen Onlinechat mit Trainer Andreas Gerts aus Berlin, qualifizierter Elternbegleiter und selbst Vater von drei Kindern in einer Patch-Work-Familie.

Anmeldungen und weitere Informationen unter www.ekib.info.

Kindergesundheit durch Familienpaten fördern

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren.

Jeder der mitmachen möchte, kann sich nach wie vor für die kostenfreie Teilnahme am Netzwerk Gesunde Kinder entscheiden und anmelden, entweder bei der Schwangerenberatung pro familia in Senftenberg, in der Geburtsklinik in Lauchhammer oder direkt beim Netzwerk Gesunde Kinder.

Seit 2006 gibt es das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

Im Jahr 2006 wurde das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder vom Klinikum Niederlausitz unter Mitwirkung vieler regionaler Akteure als erstes Netzwerk in Brandenburg initiiert. Aktuell gibt es 120 ausgebildete, ehrenamtliche Familienpaten, die zirka 350 Familien in der Region begleiten. Mittlerweile gibt es in allen Landkreisen ein regionales Netzwerk, das vom Land Brandenburg gefördert wird. Weitere Informationen unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de

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Familienpatinnen des Netzwerks Gesunde Kinder nähen Atemschutzmasken für das Klinikum Niederlausitz
News vom 4. April 2020

Ehrenamtliche spenden der Geburts- und Kinderklinik in Lauchhammer selbstgefertigte Atemschutzmasken

Lauchhammer. Zwei ehrenamtliche Familienpatinnen des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder hatten in den Medien gehört, dass in den Krankenhäusern – neben der speziellen Schutzausrüstung für medizinisches Personal – dringend auch Atemschutzmasken für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen benötigt werden.

Kurzerhand haben sich die zwei Schwarzheiderinnen Petra Ilona Zschiedrich (68) und Heidrun Kunisch (68) an ihre Nähmaschinen gesetzt und aus Stoff die ersten 50 Mund-Nasen-Schutzmasken genäht. „Wir dachten, wir müssen doch jetzt irgendetwas machen und können damit vielleicht helfen und die Mitarbeiter im Klinikum unterstützen“, sagt Petra Ilona Zschiedrich. Seit Montag, dem 30. März, besteht ausnahmslos eine Mundschutzpflicht für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Klinikum, auch in den nichtmedizinischen Bereichen.

Die selbstgenähten Atemschutzmasken wurden zunächst an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Geburtsklinik und Kinderklinik in Lauchhammer verteilt. Darunter waren auch einige kleinere Modelle mit fröhlichen Motiven speziell für Kinder. Lydia Klunker, Pflegebereichsleitung der beiden Stationen, und ihr Team haben sich über die Unterstützung der Ehrenamtlichen gefreut.

„Unsere Familienpaten sind allesamt engagierte Menschen mit Herz. Die spontane Aktion der beiden Frauen finde ich toll. In Abstimmung mit dem Bereich Krankenhausservice konnten wir die Masken an die Geburtsklinik und Kinderklinik geben. Mit diesen beiden Bereichen arbeiten wir auch sehr eng zusammen, um werdende Eltern und junge Familien zu unterstützen und begleiten“, so Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder.

Aktuell gibt es 120 Familienpaten, darunter auch zwei Männer, die zirka 400 Familien in der Region begleiten. Petra Ilona Zschiedrich und Heidrun Kunisch sind beide schon viele Jahre ehrenamtlich als Familienpatinnen im Netzwerk Gesunde Kinder aktiv und haben in den letzten Jahren insgesamt rund 25 junge Familien begleitet.

Auch in der aktuellen Situation mit der Corona-Pandemie bleiben die Familienpaten mit den Eltern in Kontakt, vornehmlich per Telefon, und stehen ihnen als Ansprechpartner zur Seite. Familien können sich auch weiterhin für die Teilnahme am Netzwerk Gesunde Kinder entscheiden. Die Mitarbeiterinnen des Netzwerks sind nach wie vor aktiv und für die Eltern mit ihren Fragen da. Aktuelle Informationen mit Hinweisen und Tipps rund um Covid-19 für Eltern und Kinder finden Familien auch auf der Internetseite des Netzwerks Gesunde Kinder www.ekib.info.

Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

Im Jahr 2006 wurde das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder vom Klinikum Niederlausitz unter Mitwirkung vieler regionaler Akteure als erstes Netzwerk in Brandenburg initiiert. Mittlerweile gibt es in allen Landkreisen ein regionales Netzwerk, das vom Land Brandenburg gefördert wird. Weitere Informationen unter www.netzwerk-gesunde-kinder.de

Kindergesundheit durch Familienpaten fördern

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des jüngsten Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon (03573) 75-1037 oder im Internet auf www.ekib.info.

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Aktuelle Informationen des Netzwerks Gesunde Kinder zur Corona-Pandemie
News vom 25. März 2020

Liebe Familien und Familienpat*innen,

die Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, dass viele Angebote nicht mehr so zur Verfügung stehen, wie wir es gewohnt sind. Dies gilt auch für unser Netzwerk Gesunde Kinder mit den regelmäßigen, persönlichen Besuchen der ehrenamtlichen Familienpat*innen bei Ihnen zu Hause und den Kursen der Elternakademie sowie allgemeinen Angeboten, z.B. Krabbelgruppen, die Kreißsaalinformationsabende der Geburtsklinik, Geburtsvorbereitungskurse, das Babyschwimmen oder einfach nur das gemeinsame Treffen mit anderen Eltern auf dem Spielplatz.

Viele Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern und Schwangere vor Ort sind, um eine Ansteckung zu vermeiden, für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.

An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?

Gern sind wir, die Mitarbeiterinnen des Netzwerks, und auch die ehrenamtlichen Familienpat*innen, so gut es geht, weiterhin für Sie da. Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns gern anrufen oder eine E-Mail schreiben. Wir sind auf diesem Weg weiterhin für Sie da. Unsere Sprechzeiten finden aktuell nicht statt. Wir nehmen dann gern Kontakt zu Ihnen auf und versuchen, Ihr Anliegen zu klären.

Telefon 03573 75-1037 /-1036, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de

Auf unserer Internetseite haben wir einen Bereich mit wichtigen und umfassenden offiziellen Informationen über die Corona-Pandemie für Sie zusammengestellt. Hier finden Sie auch ein Video der Stadt Wien, das den Corona-Virus kindgerecht erklärt.

https://www.ekib.info/de/fuer-familien/informationen-links/informationen-zum-coronavirus.html 

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen kostenlosen Telefon- und Online-Beratungen für Eltern und Schwangere veröffentlicht. Die Seite verweist auch auf die telefonische Erreichbarkeit vieler Beratungs- und Anlaufstellen von öffentlichen und freien Trägern. Die Informationen auf der Seite werden regelmäßig aktualisiert.

https://www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/

Wir wünschen Ihnen allen und Ihren Familien, dass Sie gesund bleiben und gut durch diese Zeit kommen.

Herzliche Grüße

Ihr Netzwerk-Team
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

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Der 29. Februar – ein besonderer Geburtstag
News vom 26. Februar 2020

Nur alle vier Jahre können Kinder, die am 29. Februar geboren wurden, an ihrem tatsächlichen Geburtstag feiern. In den drei Jahren dazwischen müssen die Eltern sich entscheiden, ob sie ihrem Nachwuchs bereits einen Tag zuvor am 28. Februar gratulieren oder den 1. März als Termin für die Geburtstagsfeier wählen.

Es gibt Schalttagkinder, die tatsächlich nur Geburtstag feiern, wenn der 29. Februar im Kalender steht. So finden sich auf der Geburtstagstorte mancher Achtjähriger nur zwei Kerzen und Senioren freuen sich 72 Jahre nach ihrer Geburt über ihrem 18. Geburtstag. An welchem Tag man zur Feier lädt oder wie viele Kerzen auf dem Geburtstagskuchen stehen, ist reine Geschmackssache. Dennoch bleibt dieses Datum etwas Besonderes, weil es nur alle vier Jahre im Kalender steht. Nach den gesetzlichen Bestimmungen gilt in Deutschland ein Lebensjahr nach Ablauf des Tages vor dem Jahrestag vollendet. Für Schalttagkinder bedeutet dies, dass der offizielle Geburtstag in den anderen Jahren auf den 1. März fällt, also nach Ablauf des 28. Februar, dem Tag vor dem Geburtstermin.

In der Geburtsklinik im Klinikum Niederlausitz in Lauchhammer sind in den letzten drei Schaltjahren (2008, 2012, 2016) insgesamt fünf Kinder am 29. Februar geboren, drei Jungen und zwei Mädchen. Davon war bisher eine Familie mit ihrem kleinen Mädchen auch Teilnehmer im Netzwerk Gesunde Kinder. „Bisher ist für den 29. Februar noch keine Entbindung in unserem Kreißsaal geplant. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden,“ sagt Kathleen Müller, leitende Hebamme der Geburtsklinik in Lauchhammer. Wenn es vielleicht doch noch die eine oder andere Familien gibt, die am 29. Februar in Lauchhammer ihr Kind entbindet, wollen die Klinik und das Netzwerk Gesunde Kinder dem „Glückskind“ die Windeln für den ersten Monat als Willkommensgeschenk sponsern. „Wir sind gespannt und lassen uns überraschen, ob am 29. Februar hier in Lauchhammer ein Schaltjahrbaby das Licht der Welt erblickt“, so Daniela Graß, Koordinatorin des Netzwerks Gesunde Kinder.

Warum gibt es eigentlich ein Schaltjahr?
Normalerweise hat das Jahr 365 Tage. Doch alle vier Jahre gibt es einen Tag mehr im Kalender und somit 366 Tage. Dieser Tag ist der 29. Februar. Der zusätzliche Tag wurde dazu geschaltet, darum nennt man das Jahr auch Schaltjahr und den Tag Schalttag. Unser gregorianischer Kalender richtet sich nach der Sonne. Um die Sonne einmal zu umrunden, braucht die Erde 365,256 Tage. Das heißt, jedes Jahr kommen ein paar Stunden dazu. Weil unser gregorianischer Kalender jedoch auf glatte 365 Tage ausgerichtet ist, wird alle vier Jahre ein zusätzlicher Tag eingeführt. Mithilfe dieses Tages, dem 29. Februar, wird diese zusätzliche Zeit wieder ausgeglichen.

Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
Herzstück des Netzwerks Gesunde Kinder ist die Begleitung von Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des Kindes durch geschulte, ehrenamtliche Familienpaten. Dabei richtet sich das Netzwerk an alle Familien, die diese Angebote gern in Anspruch nehmen möchten und vermittelt Informationen zu gesundheitlichen Themen sowie Beratungs- und Familienbildungsangeboten aus der Region. Im Jahr 2006 wurde das Nieder-lausitzer Netzwerk Gesunde Kinder vom Klinikum Niederlausitz unter Mitwir-kung vieler regionaler Akteure als erstes Netzwerk in Brandenburg initiiert. Mittlerweile gibt es in allen Landkreisen ein regionales Netzwerk, das vom Land Brandenburg gefördert wird. Weitere Informationen unter www.ekib.info

Per Klick in den Kreißsaal nach Lauchhammer
Mit einem Klick auf www.klinikum-niederlausitz.de/rundgang können sich Besucher bei einem 360°-Rundgang völlig frei auf der Geburtenstation bewegen und erhalten viele Zusatzinformationen rund um die Entbindung. Pro Jahr kommen rund 600 Kinder in Lauchhammer auf die Welt. Die Klinik bietet eine familienorientierte und selbstbestimmte Geburtshilfe und fördert die Mutter-Kind-Bindung durch Körperkontakt direkt nach der Geburt, 24-Stunden-Rooming-In und Unterstützung für eine gesunde Stillbeziehung. Komfortable Ein- und Zwei-Bettzimmer und ein wohnliches Ambiente fördern einen entspannten Start ins neue Familienleben.

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