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Niederlausitz

News

Zweckverband übergibt Spendenbox an das Netzwerk Gesunde Kinder
News vom 19. März 2021

19.03.2021

Zusammenhalten und gegenseitige Unterstützung ist besonders in schwierigen Zeiten wichtig. In diesem Sinne hat am Dienstag (16.03.21) der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg eine gut gefüllte Spendenbox an das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder übergeben. „Trotz der Pandemie gab es eine gute Spendenbereitschaft unserer Gäste“, freute sich der Verbandsvorsteher Detlev Wurzler. So kamen allein aus der Spendenbox im Strandhotel Senftenberger See 72 Euro zusammen. „Wir möchten diesen Betrag auf 500 Euro aufrunden und danken dem Netzwerk, dass sie sich mit solchem Engagement für die Familien einsetzen.“, so Wurzler.

Foto: v. r. Dana Hüttner (Zweckverband LSB) übergibt im Strandhotel Senftenberger See die Spendenbox an Daniela Niebuhr und Daniela Grass vom Niederlausitzer Netzwerk für Gesunde Kinder, Foto: Zweckverband LSB

Die Spendenboxen wurden in Kooperation zwischen dem Zweckverband LSB und dem Netzwerk Gesunde Kinder in allen Rezeptionen der Urlauberanlagen am See im August 2019 aufgestellt.

Seit einem Jahr steht auch das Netzwerk Gesunde Kinder aufgrund der Corona-Pandemie vor besonderen Herausforderungen. Familien erfahren in dieser Zeit eine erhebliche Belastung. Im Mittelpunkt der Netzwerk-Begleitung steht der persönliche Kontakt und dieser kann in Pandemiezeiten nur eingeschränkt erfolgen. Den Ehrenamtlichen und dem Netzwerk ist es aber auch unter den erschwerten Bedingungen gelungen, mit den Familien im Austausch zu bleiben.

„Umso mehr freut es uns, dass wir auch in diesen herausfordernden Zeiten, die für alle nicht einfach sind, insbesondere auch für die Unternehmen der Region, Unterstützung erfahren. Das berührt uns sehr“, bedankt sich Daniela Graß vom Netzwerk für die Spende des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg.

Hintergrund:

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder wurde 2006 gegründet und war damit das Vorreiterprojekt im Land Brandenburg. In diesem Jahr feiert das Netzwerk im Landkreis OSL sein 15-jähriges Bestehen. Mittlerweile gibt es 21 Regionalnetzwerke in ganz Brandenburg. Sie richten sich an alle Familien mit dem Ziel, Eltern zu stärken und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern.

„Die Stiftung wurde 2010 gegründet, um die Finanzierung des Netzwerks zusätzlich auf sicher Füße zu stellen“, sagt Daniela Niebuhr, die seit Beginn dieses Jahres ehrenamtlich neu im Vorstand der Stiftung mitwirkt und sich darüber freut, so etwas für die Familien in der Region tun zu können.

Derzeitig sind 117 ehrenamtliche Familienpaten im Niederlausitzer Netzwerk aktiv, die insgesamt etwa 320 Kinder und Familien in der Region begleiten. Aktuell nehmen zwölf Interessenten an den Online-Schulungen für die Ausbildung zur ehrenamtlichen Familienpatin teil. Die Schulungen finden einmal pro Woche am Abend per Videokonferenz statt und bereiten die zukünftigen Familienpatinnen auf ihre Tätigkeit vor. Das Netzwerk Gesunde Kinder ist für Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags da – auch in der Corona-Pandemie.

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Eltern wünschen sich auch in Corona-Zeiten Familienpaten an ihrer Seite
News vom 3. März 2021

Daher sucht das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder weitere Ehrenamtliche, die sich gern für Familien engagieren und beim aktuellen Online-Kurs für die Patenausbildung einsteigen wollen. Die nächste Infoveranstaltung findet am 10. März um 17 Uhr online statt.

Liane Kroll, bereits seit 2006 ehrenamtliche Familienpatin im Netzwerk, besucht Familie Bauer und Leona (10 Monate) in Lauchhammer (Fotos © NKG OSL-Süd / Steffen Rasche)

Gerade unter den jetzigen Gegebenheiten der Corona-Pandemie wünschen sich Schwangere und Eltern direkte Ansprechpartner für ihre ganz individuellen Fragen. Einrichtungen und Beratungsstellen können zum Teil nur bedingt öffnen und Angebote machen. Die ehrenamtlichen Familienpaten des Netzwerks Gesunde Kinder sind weiterhin für Familien da, ob bei einem gemeinsamen Spaziergang, ein Besuch am

Gartenzaun, Telefonate oder auf Wunsch auch ein Besuch zu Hause. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für das gesunde Aufwachsen von Kindern. Das belegen auch die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen und Befragungen der Familien.

„Daher freuen wir uns, wenn es weitere Interessenten gibt, die sich gern ehrenamtlich engagieren möchten“, sagt Netzwerkkoordinatorin Daniela Graß. Im letzten Jahr hat das Netzwerk die Patenausbildung kurzerhand auf Online-Schulungen umgestellt. „Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht“, freut sich Daniela Graß. Neu ist auch der Online-Kontaktbogen für Interessierte Familienpaten und Eltern, die teilnehmen möchten. Er kann auf www.ekib.info ganz einfach am Computer, Handy oder Tablet ausgefüllt werden.

Derzeitig nehmen sechs angehende Patinnen im Alter von 19 bis 62 Jahren an den Online-Kursen teil. Die Schulungen finden einmal pro Woche  17 bis 19 Uhr als Videokonferenz statt. Die Schulungsunterlagen werden zum Mit- und Nachlesen vorab zur Verfügung gestellt. Ergänzend erhalten die Teilnehmer  das neue informative Patenbegleitheft mit allen Kursthemen nach Hause geschickt oder in einem ersten Kennenlerngespräch persönlich überreicht.

Liane und Daniel Schäfer aus Ruhland freuen sich, dass Familienpatin Carina Stamm (40) weiterhin für sie und Söhnchen Oskar da ist. (Fotos:© NKG OSL-Süd / Steffen Rasche)

Die nächste Infoveranstaltung für Interessierte zur Vorstellung des Netzwerks Gesunde Kinder und den Aufgaben als ehrenamtliche Familienpatin findet am Mittwoch den 10. März um 17 Uhr per Videokonferenz statt.

In den kommenden Wochen folgen dann weitere Kurse zu Themen wie Rechte und Pflichten in der Schwangerschaft, Sprachliche Entwicklung von Kindern, Gesunde Ernährung, Kinderkrankheiten, Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, Unfallverhütung, rund um die Geburt, Eltern-Kind-Bindung und Kommunikation.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 03573 751036 oder online auf https://ekib.info/de/unsere-paten/familienpate-werden.html.

Das sagen drei Patinnen in Ausbildung über ihre Beweggründe sich ehrenamtlich für Familien zu engagieren und die laufenden Online-Schulungen

Iliane Liesk (62) aus Altdöbern: „Ich habe mich entschlossen im Netzwerk aktiv zu werden, da ich gern mit Menschen, speziell mit jungen Menschen Kontakt habe und weil ich gut zuhören kann. Die Online-Schulung finde ich toll. Da es eine kleine Gruppe ist, besteht grundsätzlich die Möglichkeit Fragen zu stellen.“

Maren Kobel (43), Werben, verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern hat den Wunsch, sich sozial zu engagieren: „Ich hätte mir bei meinem ersten Kind so eine Unterstützung gewünscht. Dank der Initiative des Niederlausitzer Netzwerkes Gesunde Kinder ist es möglich, dass wir trotz der Coronaeinschränkungen eine Ausbildung zur Familienpatin machen können. Für mich ist das doppeltes Glück, da ich auch aus dem Landkreis Spree-Neiße komme und die Ausbildung mitmachen kann. Sicher ist der persönliche Kontakt sehr wichtig, aber ich spare mir mit den Online-Schulungen den Fahrweg und kann trotzdem dabei sein. Wirklich eine tolle Sache!“

Elke Klaua (60): „Gerade während der Pandemie ist zu spüren, dass Kontakte zu anderen sehr wichtig sind. Gern möchte ich Familien mit kleinen Kindern in Alltagsfragen und bei der Erziehung unterstützen, sowie eigene Erfahrungen weitergeben. Gerade in den ersten Lebensjahren werden wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen. Die Arbeit mit jungen Familien und Kindern wird mir viel Freude bereiten und ich freue mich schon auf den ersten Kontakt. Dabei kann ich auch viel von den Familien lernen. Bisher habe ich an mehreren Online-Schulungen teilgenommen. Am Anfang war ich etwas skeptisch. Ich muss feststellen, die Schulungen gefallen mir sehr gut. Die Inhalte sind gut strukturiert und Fragen zu einzelnen Punkten sind zwischendurch möglich.“

Über das Netzwerk Gesunde Kinder

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder wurde bereits 2006 gegründet. Im diesem Jahr feiert es das 15jährige Bestehen. Mittlerweile gibt es 21 Regionalnetzwerke in ganz Brandenburg. Sie richten sich an alle Familien. Ziel ist es, Eltern zu stärken und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern.

Derzeitig sind rund 115 ehrenamtliche Familienpaten im Niederlausitzer Netzwerk aktiv, die insgesamt etwa 320 Kinder und Familien in der Region begleiten. Das Netzwerk Gesunde Kinder ist für Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags da. Es vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren.

Die Netzwerke Gesunde Kinder in Brandenburg werden vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport gefördert.

Kontakt
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer
Telefon 03573 75-1036
E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de

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Britta Ernst dankt den rund 1000 ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten
News vom 9. Dezember 2020

Rund 1000 ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten begleiten derzeit 4500 Familien im Netzwerk Gesunde Kinder. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben gerade auch in diesem Bereich große Herausforderungen mit sich gebracht.

Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und Schirmherrin des Netzwerkes Gesunde Kinder, würdigt die Einsatzbereitschaft der freiwilligen Familienpatinnen und -paten gerade in dieser schwierigen Zeit:

Bild: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

„Anlässlich des Tags des Ehrenamts möchte ich noch einmal allen danken, die sich in den vergangenen Monaten bei der Ausübung ihres Ehrenamtes nicht haben unterkriegen lassen – insbesondere auch den Familienpatinnen und -paten im Netzwerk Gesunde Kinder. In dieser herausfordernden Zeit geprägt durch das Coronavirus stehen sie den Familien weiterhin zur Seite und haben ein offenes Ohr für ihre Fragen und Sorgen. Es sind viele kreative Ideen entstanden, wie der wichtige Kontakt zu den Familien aufrechterhalten werden kann. Das Netzwerk ist seit vielen Jahren ein wichtiger Partner für die Familienpolitik im Land Brandenburg und für ein gesundes Aufwachsen.“

 

Sie möchten auch ehrenamtliche Familienpatin oder -pate werden? Informieren Sie sich gleich hier.

Das Netzwerk Gesunde Kinder wird aus Mitteln des Ministeriums für Bildung Jugend und Sport gefördert.

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Corona und der Elefantenabstand: Vorlesetag in der Kinderklinik in Pandemiezeiten
News vom 21. November 2020

20.11.2020 (Pressemitteilung der Klinikum Niederlausitz GmbH)

Am 20. November setzt der bundesweite Vorlesetag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder wie auch Erwachsene für Geschichten. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Niederlausitz gab es in diesem Jahr wegen des Infektionsschutzes zwar keine Lesung – dafür aber Kinderbücher zum Umgang mit dieser Ausnahmesituation und wertvolle Informationen zum Vorlesen für die kleinen Patienten und ihre Eltern.

Der bundesweite Vorlesetag weckt jährlich am dritten Freitag im November bei Kindern die Lust auf Bücher. Anlässlich dieses Aktionstages finden eigentlich in ganz Deutschland und auch in der Kinderklinik in Lauchhammer Lesungen statt. Im Ausnahmejahr 2020 ist hier ein solches Format aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht möglich. Um dennoch das Vorlesen in den Familien zu fördern, haben die kleinen Patienten in Lauchhammer am 19. November 2020 anlässlich des Vorlesetags vom Klinikum Niederlausitz Kinderbücher erhalten. Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder unterstützte den Vorlesetag in der Kinderklinik mit Materialien rund um das Thema Lesen und Sprachentwicklung.

Vorgelesen wurde dann anders als sonst nicht von einem Vorlesepaten, sondern von Mama oder Papa. Sie können in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Krankenhauses Lauchhammer im Zimmer ihres erkrankten Kindes wohnen und sich so aktiv am Behandlungsprozess beteiligen. Auch die Kinderkrankenschwestern griffen zu den Büchern „Conny macht Mut in Zeiten von Corona“ und „Corona und der Elefantenabstand“. Sie weckten so schon bei den Kleinsten unterhaltsam und kindgerecht viel Verständnis für Abstands- und Hygienemaßnahmen.

Das Netzwerk-Team bereitet für den Vorlesetag in der Kinderklinik Eltern-Informationen und kleine Überraschungen für die Kinder vor. (Foto: KNL/Steffen Rasche)

„Durch die Kontaktbeschränkungen gewinnt Vorlesen an Bedeutung: Die meisten Freizeitaktivitäten fallen weg, die Kinder verbringen mehr Zeit zu Hause. So schwer der Verzicht auf viele Dinge fällt: Die Vorlesekultur kann in dieser Situation wieder mehr gepflegt werden. Beim Vorlesen können Eltern nicht nur eine wunderbare Zeit gemeinsam mit ihren Kindern verbringen – sie fördern auch deren Sprachkompetenz und kognitive Entwicklung“, betont Dipl.-Med. Hendrik Karpinski, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Niederlausitz.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder empfiehlt, Kindern ab zwei Jahren Geschichten vorzulesen, die ihren Alltag wiedergeben. Vor allem Bilderbücher eignen sich für Kinder unter drei Jahren: „Das Thema Sprechenlernen fördern wir im Netzwerk Gesunde Kinder bereits bei den ganz Kleinen. Unsere ehrenamtlichen Familienpaten überreichen den Müttern und Vätern im Alter von zehn Monaten des Kindes ein kleines Bilderbuch. Zum zweiten Geburtstag erhalten die Netzwerk-Familien eine Sammlung mit Kinderreimen, Versen und Liedern, die Eltern dann mit ihren Kindern ausprobieren und nachsprechen können. Das macht den Kindern viel Spaß und fördert spielerisch die Sprachentwicklung“, informiert Daniela Graß, Koordinatorin des Netzwerks Gesunde Kinder in Lauchhammer. Die ehrenamtlichen Familienpaten werden im Rahmen ihrer Patenausbildung von Logopäden aus der Kinderklinik in Lauchhammer neben weiteren Themen auch zur Sprachförderung geschult. Sie begleiten so Mütter und Väter dabei, die Sprachentwicklung ihrer Kinder zu unterstützen und zu fördern.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder unterstützte den Vorlesetag in der Kinderklinik mit Materialien rund um das Thema Lesen und Sprachentwicklung. (Foto: KNL/Steffen Rasche)

Auch ohne Vorlesepaten konnten die kleinen Patienten in Lauchhammer und ihre Eltern an diesem Vorlesetag so für Geschichten und Bücher begeistert werden.

Der bundesweite Vorlesetag fand 2020 zum 17. Mal statt. Über 700.000 Menschen waren beim diesjährigen Vorlesetag beteiligt. Initiator des Vorlesetages sind die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche-Bahn-Stiftung. Der Vorlesetag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Presseinformation der Klinikum Niederlausitz GmbH

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Kurs für neue Familienpatinnen und -paten geht online
News vom 17. November 2020

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder verlegt die Ausbildung für neue Familienpaten vorübergehend ins Internet.

„Eigentlich sollte die neue Schulungsreihe für die Ausbildung von ehrenamtlichen Familienpaten Anfang November in Klettwitz starten“, sagt Daniela Graß, Koordination des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder. „Aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen haben wir nun kurzfristig reagiert und werden vorerst auf ein Online-Format ausweichen, um mit den angehenden Familienpaten in Kontakt zu kommen. Das stellt uns und die Teilnehmer sicherlich vor ein paar Herausforderungen, aber wir freuen uns darauf. Technisch sind wir durch zusätzliche Fördermaßnahmen des Landes Brandenburg aus dem letzten Jahr gut aufgestellt“, ist Daniela Graß optimistisch.

Zukünftig können angehende Familienpaten auch per Video-Chat geschult werden und mit dem Netzwerk Gesunde Kinder in Kontakt bleiben
Foto: © Netzwerk Gesunde Kinder / Christine Thomschke

Start des ersten Online-Kennenlernens ist am Mittwoch den 26. November um 17 Uhr. Wenn Interessenten nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen, besteht die Möglichkeit, dass sie sich ein entsprechendes Endgerät vom Netzwerk Gesunde Kinder ausleihen können. Ergänzend erhalten die angehenden Paten das neue informative Begleitheft mit allen Schulungsthemen nach Hause geschickt. Neu ist zudem der Online-Kontaktbogen für Interessierte, der ganz einfach am Computer, Handy oder Tablet ausgefüllt werden kann.

Gerade unter den jetzigen Gegebenheiten der Corona-Pandemie wünschen sich Schwangere und Eltern eine Familienpatin als direkte Ansprechpartnerin für ihre ganz individuellen Fragen. Bereits während der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr gab es neben den Netzwerk-Paten viele zahlreiche engagierte Menschen mit innovativen Ideen, die den verschiedenen Altersgruppen ihre Hilfe und Unterstützung angeboten haben. All diese Menschen leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und werden gebraucht. „Daher freuen wir uns, wenn es wieder Interessenten gibt, die sich gern ehrenamtlich für Familien und Kinder engagieren wollen. Vielleicht haben insbesondere auch junge Eltern die Erfahrung gemacht, als während der Corona-Pandemie viele Einrichtungen und Beratungsstellen vorübergehend schließen mussten, wie wertvoll es ist, jemanden bei Fragen direkt ansprechen zu können“, ergänzt Netzwerkkoordinatorin Daniela Graß.

In den nächsten drei bis vier Monaten werden die Teilnehmer viele wissenswerte Schulungsthemen vermittelt bekommen, so zum Beispiel: Rechte und Pflichten in der Schwangerschaft, Sprachliche Entwicklung von Kindern, Gesunde Ernährung, Kinderkrankheiten, Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, Unfallverhütung, rund um die Geburt, Eltern-Kind-Bindung und Kommunikation.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 03573 751036 oder online auf https://ekib.info/de/unsere-paten/familienpate-werden.html

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