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Niederlausitz

News

Britta Ernst dankt den rund 1000 ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten
News vom 9. Dezember 2020

Rund 1000 ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten begleiten derzeit 4500 Familien im Netzwerk Gesunde Kinder. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben gerade auch in diesem Bereich große Herausforderungen mit sich gebracht.

Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg und Schirmherrin des Netzwerkes Gesunde Kinder, würdigt die Einsatzbereitschaft der freiwilligen Familienpatinnen und -paten gerade in dieser schwierigen Zeit:

Bild: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

„Anlässlich des Tags des Ehrenamts möchte ich noch einmal allen danken, die sich in den vergangenen Monaten bei der Ausübung ihres Ehrenamtes nicht haben unterkriegen lassen – insbesondere auch den Familienpatinnen und -paten im Netzwerk Gesunde Kinder. In dieser herausfordernden Zeit geprägt durch das Coronavirus stehen sie den Familien weiterhin zur Seite und haben ein offenes Ohr für ihre Fragen und Sorgen. Es sind viele kreative Ideen entstanden, wie der wichtige Kontakt zu den Familien aufrechterhalten werden kann. Das Netzwerk ist seit vielen Jahren ein wichtiger Partner für die Familienpolitik im Land Brandenburg und für ein gesundes Aufwachsen.“

 

Sie möchten auch ehrenamtliche Familienpatin oder -pate werden? Informieren Sie sich gleich hier.

Das Netzwerk Gesunde Kinder wird aus Mitteln des Ministeriums für Bildung Jugend und Sport gefördert.

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Corona und der Elefantenabstand: Vorlesetag in der Kinderklinik in Pandemiezeiten
News vom 21. November 2020

20.11.2020 (Pressemitteilung der Klinikum Niederlausitz GmbH)

Am 20. November setzt der bundesweite Vorlesetag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder wie auch Erwachsene für Geschichten. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Niederlausitz gab es in diesem Jahr wegen des Infektionsschutzes zwar keine Lesung – dafür aber Kinderbücher zum Umgang mit dieser Ausnahmesituation und wertvolle Informationen zum Vorlesen für die kleinen Patienten und ihre Eltern.

Der bundesweite Vorlesetag weckt jährlich am dritten Freitag im November bei Kindern die Lust auf Bücher. Anlässlich dieses Aktionstages finden eigentlich in ganz Deutschland und auch in der Kinderklinik in Lauchhammer Lesungen statt. Im Ausnahmejahr 2020 ist hier ein solches Format aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsschutz nicht möglich. Um dennoch das Vorlesen in den Familien zu fördern, haben die kleinen Patienten in Lauchhammer am 19. November 2020 anlässlich des Vorlesetags vom Klinikum Niederlausitz Kinderbücher erhalten. Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder unterstützte den Vorlesetag in der Kinderklinik mit Materialien rund um das Thema Lesen und Sprachentwicklung.

Vorgelesen wurde dann anders als sonst nicht von einem Vorlesepaten, sondern von Mama oder Papa. Sie können in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Krankenhauses Lauchhammer im Zimmer ihres erkrankten Kindes wohnen und sich so aktiv am Behandlungsprozess beteiligen. Auch die Kinderkrankenschwestern griffen zu den Büchern „Conny macht Mut in Zeiten von Corona“ und „Corona und der Elefantenabstand“. Sie weckten so schon bei den Kleinsten unterhaltsam und kindgerecht viel Verständnis für Abstands- und Hygienemaßnahmen.

Das Netzwerk-Team bereitet für den Vorlesetag in der Kinderklinik Eltern-Informationen und kleine Überraschungen für die Kinder vor. (Foto: KNL/Steffen Rasche)

„Durch die Kontaktbeschränkungen gewinnt Vorlesen an Bedeutung: Die meisten Freizeitaktivitäten fallen weg, die Kinder verbringen mehr Zeit zu Hause. So schwer der Verzicht auf viele Dinge fällt: Die Vorlesekultur kann in dieser Situation wieder mehr gepflegt werden. Beim Vorlesen können Eltern nicht nur eine wunderbare Zeit gemeinsam mit ihren Kindern verbringen – sie fördern auch deren Sprachkompetenz und kognitive Entwicklung“, betont Dipl.-Med. Hendrik Karpinski, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Niederlausitz.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder empfiehlt, Kindern ab zwei Jahren Geschichten vorzulesen, die ihren Alltag wiedergeben. Vor allem Bilderbücher eignen sich für Kinder unter drei Jahren: „Das Thema Sprechenlernen fördern wir im Netzwerk Gesunde Kinder bereits bei den ganz Kleinen. Unsere ehrenamtlichen Familienpaten überreichen den Müttern und Vätern im Alter von zehn Monaten des Kindes ein kleines Bilderbuch. Zum zweiten Geburtstag erhalten die Netzwerk-Familien eine Sammlung mit Kinderreimen, Versen und Liedern, die Eltern dann mit ihren Kindern ausprobieren und nachsprechen können. Das macht den Kindern viel Spaß und fördert spielerisch die Sprachentwicklung“, informiert Daniela Graß, Koordinatorin des Netzwerks Gesunde Kinder in Lauchhammer. Die ehrenamtlichen Familienpaten werden im Rahmen ihrer Patenausbildung von Logopäden aus der Kinderklinik in Lauchhammer neben weiteren Themen auch zur Sprachförderung geschult. Sie begleiten so Mütter und Väter dabei, die Sprachentwicklung ihrer Kinder zu unterstützen und zu fördern.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder unterstützte den Vorlesetag in der Kinderklinik mit Materialien rund um das Thema Lesen und Sprachentwicklung. (Foto: KNL/Steffen Rasche)

Auch ohne Vorlesepaten konnten die kleinen Patienten in Lauchhammer und ihre Eltern an diesem Vorlesetag so für Geschichten und Bücher begeistert werden.

Der bundesweite Vorlesetag fand 2020 zum 17. Mal statt. Über 700.000 Menschen waren beim diesjährigen Vorlesetag beteiligt. Initiator des Vorlesetages sind die Wochenzeitung DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche-Bahn-Stiftung. Der Vorlesetag setzt ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Presseinformation der Klinikum Niederlausitz GmbH

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Kurs für neue Familienpatinnen und -paten geht online
News vom 17. November 2020

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder verlegt die Ausbildung für neue Familienpaten vorübergehend ins Internet.

„Eigentlich sollte die neue Schulungsreihe für die Ausbildung von ehrenamtlichen Familienpaten Anfang November in Klettwitz starten“, sagt Daniela Graß, Koordination des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder. „Aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen haben wir nun kurzfristig reagiert und werden vorerst auf ein Online-Format ausweichen, um mit den angehenden Familienpaten in Kontakt zu kommen. Das stellt uns und die Teilnehmer sicherlich vor ein paar Herausforderungen, aber wir freuen uns darauf. Technisch sind wir durch zusätzliche Fördermaßnahmen des Landes Brandenburg aus dem letzten Jahr gut aufgestellt“, ist Daniela Graß optimistisch.

Zukünftig können angehende Familienpaten auch per Video-Chat geschult werden und mit dem Netzwerk Gesunde Kinder in Kontakt bleiben
Foto: © Netzwerk Gesunde Kinder / Christine Thomschke

Start des ersten Online-Kennenlernens ist am Mittwoch den 26. November um 17 Uhr. Wenn Interessenten nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen, besteht die Möglichkeit, dass sie sich ein entsprechendes Endgerät vom Netzwerk Gesunde Kinder ausleihen können. Ergänzend erhalten die angehenden Paten das neue informative Begleitheft mit allen Schulungsthemen nach Hause geschickt. Neu ist zudem der Online-Kontaktbogen für Interessierte, der ganz einfach am Computer, Handy oder Tablet ausgefüllt werden kann.

Gerade unter den jetzigen Gegebenheiten der Corona-Pandemie wünschen sich Schwangere und Eltern eine Familienpatin als direkte Ansprechpartnerin für ihre ganz individuellen Fragen. Bereits während der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr gab es neben den Netzwerk-Paten viele zahlreiche engagierte Menschen mit innovativen Ideen, die den verschiedenen Altersgruppen ihre Hilfe und Unterstützung angeboten haben. All diese Menschen leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und werden gebraucht. „Daher freuen wir uns, wenn es wieder Interessenten gibt, die sich gern ehrenamtlich für Familien und Kinder engagieren wollen. Vielleicht haben insbesondere auch junge Eltern die Erfahrung gemacht, als während der Corona-Pandemie viele Einrichtungen und Beratungsstellen vorübergehend schließen mussten, wie wertvoll es ist, jemanden bei Fragen direkt ansprechen zu können“, ergänzt Netzwerkkoordinatorin Daniela Graß.

In den nächsten drei bis vier Monaten werden die Teilnehmer viele wissenswerte Schulungsthemen vermittelt bekommen, so zum Beispiel: Rechte und Pflichten in der Schwangerschaft, Sprachliche Entwicklung von Kindern, Gesunde Ernährung, Kinderkrankheiten, Impfen, Vorsorgeuntersuchungen, Unfallverhütung, rund um die Geburt, Eltern-Kind-Bindung und Kommunikation.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 03573 751036 oder online auf https://ekib.info/de/unsere-paten/familienpate-werden.html

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Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder gewinnt Stipendium beim Bundeswettbewerb startsocial
News vom 23. September 2020

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder gewinnt bei startsocial als eine von 100 Initiativen deutschlandweit ein Coaching und profitiert als Preisträger von Netzwerk- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Damit wird das ehrenamtliche Engagement für Familien in der Region weiter gestärkt.

Startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Mitmachen können alle, die soziale Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 Stipendien an soziale Initiativen. Eine davon ist das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder. „Wir wollen uns mit dem Stipendium und der Unterstützung der Coaches unter anderem den Themen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Arbeitsorganisation und Aufgabenstrukturierung widmen. Im Fokus wird das Thema Ehrenamtsgewinnung und -management stehen, damit wir auch für die Zukunftweiterhin interessierte und engagierte Menschen für unsere Netzwerk-Idee begeistern können“, kündigt Koordinatorin Daniela Graß an.

Im Fokus des startsocial-Coachings wird das Thema Ehrenamtsgewinnung stehen, damit sich weiterhin engagierte Menschen für Familien mit kleinen Kindern und somit für die Netzwerk-Idee begeistern. (Foto: © Netzwerk Gesunde Kinder)

Im Mittelpunkt der Förderung stehen bei startsocial der Wissenstransfer und die Vernetzung zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Hierfür werden jedes Jahr 200 erfahrene Fach- und Führungskräfte für startsocial zu ehrenamtlichen Coaches. Jeweils im Tandem begleiten sie die 100 geförderten Initiativen von Anfang November diesen Jahres bis Ende Februar 2021 bei der Verwirklichung oder Weiterentwicklung ihrer Projekte. Die Wettbewerbsgewinner kommen aus 14 Bundesländern und wurden von unabhängigen Juroren aus über 300 Bewerbern ausgewählt. Die gesellschaftlichen Themen und Herausforderungen, denen sie sich widmen, sind vielfältig und ganz verschieden.

„Gerade weil bei dem Bundeswettbewerb das ehrenamtliche Engagement im Vordergrund steht, war es uns ein Anliegen, dabei zu sein. Neben unseren vielen tollen Frauen und auch zwei Männern, haben wir auch einige Netzwerkpartner aus regionalen Einrichtungen, die sich bereits über viele Jahre unentgeltlich miteinbringen. Das ist wirklich bewundernswert. Und dass wir jetzt auch das Stipendium bei startsocial gewonnen haben, ist einfach großartig“, freut sich Koordinatorin Daniela Graß.

Im Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder sind, neben zahlreichen Kooperationspartnern,
vor allem die ehrenamtlichen Familienpaten das Herzstück. Im südlichen Landkreis Oberspreewald-Lausitz gibt es aktuell 120 geschulte Patinnen und Paten, die Familien bis zum dritten Lebensjahr des Kindes besuchen. Sie sind den Familien Begleiter, Vertraute und Ratgeber in vielen Alltagsbelangen, die den Eltern für das Zusammenleben mit ihrem Kind wichtig sind. Im Mittelpunkt der Begleitung stehen gesundheitsfördernde und präventive Maßnahmen, wie zum Beispiel die Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen im Kindesalter. Darüber hinaus informieren sie die Familien über staatliche, kommunale und netzwerkbezogene Angebote und ermutigen die Eltern bei Bedarf auch zum
Aufsuchen von Fachkräften und Experten.

Durch startsocial wird das ehrenamtliche Engagement, hier Familienpaten, die Eltern bis zum dritten Lebensjahr des Kindes begleiten, gestärkt. (Foto: © Netzwerk Gesunde Kinder)

Über das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des jüngsten Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren. Zudem werden Elternkurse zu vielen interessanten Themen kostenfrei angeboten.

Entstanden ist die Idee 2005 aus Beobachtungen, die Ärzte, Kinderkrankenschwestern, Hebammen sowie Therapeuten der Kinderklinik und Geburtsklinik im Klinikum Niederlausitz sowie allgemein bekannten Entwicklungen im Bereich der Kindergesundheit und Bindungsforschung: Die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen ist zurückgegangen. Impfungen werden weniger wahrgenommen. Die Beziehungsgestaltung zwischen Müttern/Vätern und Kindern sind zunehmend geprägt von Unsicherheit. Aus Erfahrungen heraus wissen wir, dass Hinweise und Gespräche – bereits vor oder unmittelbar nach der Geburt eines Kindes angeboten – viele Weichen für das Zusammenleben in der Familie positiv stellen können. Viele junge Familien und werdende Mütter/Väter wünschen sich Unterstützung in ihrer Rolle als Eltern. Dieser Wunsch sowie die Beobachtungen und Erkenntnisse führten dazu, gemeinsam mit regionalen Einrichtung und Institutionen 2006 das Netzwerk Gesunde Kinder zu initiieren.

Seit Beginn der Initiative wurden insgesamt rund 230 ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten geschult und qualifiziert. Dafür haben die Interessenten verschiedene Kurse besucht und nehmen regelmäßig an Weiterbildungen und Stammtischen teil. Um die ehrenamtliche Arbeit zu würdigen, veranstaltet das Netzwerk Gesunde Kinder zweimal im Jahr Dankesveranstaltungen für die Paten. In den letzten Jahren (seit 2006) haben 2.350 Kinder bzw. rund 1.900 Familien, Mütter und Väter, am Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder teilgenommen, darunter auch Familien mit einem zweiten oder dritten Geschwisterkind sowie Mehrlingen. Die Familien werden in erster Linie durch die Zusammenarbeit mit der Schwangerenberatung, Hebammen, ambulanten Gynäkologen und der Geburtsklinik über das Netzwerk Gesunde Kinder informiert.

Kontakt
Daniela Graß
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer
Telefon 03573 75-1036, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de
Internet www.ekib.info

Über startsocial e.V.

startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches sowie Jurorinnen und Juroren ihr Know-how ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und hat bereits über 1.600 soziale Organisationen und Projekte bei ihrer Weiterentwicklung begleitet und unterstützt. Hauptförderer sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, SAP SE, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company.

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Kontakt
Susanne Martensen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
startsocial e.V.
Am Sandtorkai 77, 20457 Hamburg
Telefon 040 3070913-03, E-Mail susanne.martensen@startsocial.de
Internet www.startsocial.de

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Sommer, Sonne, Sonnenschutz für Familien
News vom 15. Juli 2020

Familien im Netzwerk Gesunde Kinder erhalten Gutscheine, Sonnencreme und Tipps für die Urlaubszeit. Ministerium unterstützt mit zusätzlichen Fördermitteln in der Corona-Zeit Eltern und Kinder.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder ist für Eltern weiterhin aktiv im Einsatz. Wenn auch in den letzten Monaten und Wochen nicht immer persönlich, so wurde der Kontakt zwischen den ehrenamtlichen Familienpaten des Netzwerks und den Eltern auch in Corona-Zeiten aufrechterhalten – per Post, am Telefon, per WhatsApp oder E-Mail.

Das Ministerium für Jugend, Bildung und Sport würdigt die Arbeit der Netzwerke in Brandenburg nun mit zusätzlichen Fördermitteln für jede Region. „Insgesamt wurden für unser Netzwerk 2.000 Euro bewilligt, über die wir uns sehr freuen. Damit haben wir uns jetzt speziell für den Sommer etwas einfallen lassen“, informiert Daniela Graß, Koordinatorin des Niederlausitzer Netzwerks Gesunde Kinder. „Die Familien erhalten dafür vom Netzwerk Tipps rund um das Thema Sonnenschutz bei Kindern, eine kleine Sonnencreme sowie einen Einkaufsgutschein in Höhe von fünf Euro pro Netzwerkkind für den Kauf eines Sonnenschutzartikels, wie zum Beispiel einen Kindersonnenhut. Zudem erhalten sie eine Urlaubskarte des Lausitzer Seenlandes mit Anregungen und Ideen für Ausflüge in der Umgebung“, freut sich Christine Thomschke, Mitarbeiterin des Netzwerks, über die Zuwendung für die Familien.

„Wir sind froh, dass es allen Familien und Familienpaten trotz der außergewöhnlichen Situation nach wie vor gesundheitlich gut geht und dass auch trotz der Kontaktbeschränkungen die Verbindung zueinander gehalten wurden“, zeigt sich Daniela Graß von dem Engagement der Ehrenamtlichen beeindruckt.

Aktuell begleiten 120 ehrenamtliche Patinnen und Paten im Rahmen des Netzwerks insgesamt rund 350 Familien in der Region, in erster Linie durch persönliche Besuche bei den Eltern zu Hause. Während der Corona-Kontaktsperre wurde das vor allem über das Telefon und den Computer bewerkstelligt. Seit gemeinsame Spaziergänge und Kontakte wieder zulässig sind, finden auch wieder persönliche Treffen statt, jetzt im Sommer meist draußen. „Wir lassen die Paten und Familien selbst entscheiden, ob sie sich treffen, da wir auch Paten haben, die der Risikogruppe angehören. Das gelingt recht gut“, berichtet die Netzwerkkoordinatorin.

Neben der individuellen Begleitung profitieren die Mütter und Väter auch durch hochwertige, gesundheitsfördernde Geschenke und ein vielseitiges Angebot an Seminaren und Veranstaltungen zu Themen wie „Gesunde Ernährung von Säuglingen“ oder „Erste Hilfe bei Kleinkindern“. Diese finden aktuell zum Teil in Online-Kursen oder kleineren Gruppen statt.

Das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder, mit dem Büro im Klinikum Niederlausitz in Lauchhammer, gibt es bereits seit 2006. Die ehrenamtlichen Familienpaten sind geschulte und erfahrene Menschen mit Herz, die jungen Familien von der Geburt des Kindes bis zum Alter von drei Jahren gern ihr Wissen weitergeben und damit die gesunde Entwicklung der Jüngsten fördern. Für die Familien ist die Teilnahme am Netzwerk freiwillig und kostenlos. „Wir informieren in der Geburtsklinik des Klinikums Niederlausitz darüber und mit Unterstützung zahlreicher Netzwerk-Partner im Landkreis auch an vielen anderen Stellen in der Umgebung“, sagt Daniela Graß. „Unser Angebot ist für alle Eltern da. Neu ist auch die Online-Anmeldung, die nun ganz unkompliziert von zu Hause am Laptop oder Smartphone ausgefüllt werden kann“, so der Tipp von Christine Thomschke.

„Wir wünschen den Familien, trotz der zum Teil immer noch bestehenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, eine unbeschwerte und entspannte Zeit – egal, ob zu Hause auf dem Balkon, im Garten, am Wasser in unserem schönen Lausitzer Seenland oder anderswo“, stimmt das Netzwerkteam gemeinsam ein.

Kindergesundheit durch Familienpaten fördern

Das Netzwerk Gesunde Kinder unterstützt Familien von der Schwangerschaft bis zum 3. Lebensjahr des jüngsten Kindes bei vielen großen und kleinen Fragen des Alltags. Es vermittelt geschulte, ehrenamtliche Familienpaten, die Eltern und ihre Kinder begleiten und in vertrauter Umgebung Erfahrungen und Wissen zu gesundheits- und entwicklungsfördernden Themen weitergeben sowie über regionale Angebote informieren. Zudem werden Elternkurse zu vielen interessanten Themen kostenfrei angeboten.

Kontakt
Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder
c/o Klinikum Niederlausitz GmbH
Friedensstraße 18, 01979 Lauchhammer
Telefon 03573 75-1037, E-Mail ekib@klinikum-niederlausitz.de

Internet http://www.ekib.info/

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