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Barnim-Süd

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News vom 13. März 2026


Brandenburger Familien brauchen verlässliche Strukturen
News vom 18. Februar 2026

Familien wollen Kinder – doch die Bedingungen stimmen vielerorts nicht.

Lange Wege zur medizinischen Versorgung, fehlende Unterstützung nach der Geburt, unflexible Betreuungsangebote und steigende finanzielle Belastungen prägen den Alltag vieler Familien in Brandenburg. Wer heute Familie lebt oder gründen möchte, steht vor strukturellen Hürden, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Es gibt viel zu tun, um Familien wirksam zu entlasten und verlässliche Perspektiven zu schaffen.

Bild von Annett Schmok im Aussschuss. Abbildung des folgenden Zitats: "In Brandenburg gibt es bereits viele engagierte Initiativen, die Familien stärken. Dennoch zeigen sich im Alltag vieler Familien weiterhin Barrieren. Damit gute Ansätze nachhaltig wirken könnten, braucht es kontinuierliche politische Anstrengungen und verlässliche Strukturen."Diese Realität machte Annett Schmok von der Landeskoordinierungsstelle Netzwerk Gesunde Kinder am 11.02.2026 im Rahmen einer Anhörung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales des Landtages Brandenburg in Potsdam deutlich. Eingeladen zum Thema „Wie sollte eine zukunftsfeste Familienpolitik im Land Brandenburg aussehen?“  präsentierte sie die gebündelten zahlreichen Rückmeldungen aus den Regionalnetzwerken des  Netzwerkes Gesunde Kinder – Stimmen von Familien aus dem gesamten Land, eingebracht aus der täglichen Praxis der Regionalkoordinatorinnen und vor allem den Familien selbst.

Besonders eindrücklich wurde die angespannte medizinische Versorgungslage beschrieben. „Die Wege sind zu weit, es gibt zu wenige Ärzte“, zitierte Schmok aus den Rückmeldungen der Familien und sprach von einer „massiven Unterversorgung mit Kinderärzten, mit Gynäkologen und Fachärzten“. Für viele Schwangere und Familien bedeute das lange Fahrtzeiten und große Unsicherheit – gerade abends, nachts oder am Wochenende.

Auch bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zeigten sich erhebliche strukturelle Probleme. Enge und unflexible Kita-Öffnungszeiten passten häufig nicht zur Lebens- und Arbeitsrealität vieler Eltern, insbesondere von Pendlerinnen und Pendlern oder Beschäftigten im Schichtdienst. „Eltern stehen hier vor riesengroßen Herausforderungen“, machte Schmok deutlich und verwies auf die zusätzlichen Belastungen durch drohende Einschränkungen im Kitabereich.

Hinzu kommen hohe Mobilitätskosten, bürokratische Hürden und zunehmende psychische Belastungen – Themen, die sich durch die Rückmeldungen aus allen Regionen ziehen. Der Bericht aus dem Netzwerk Gesunde Kinder zeigt klar: Familien tragen einen wachsenden strukturellen Druck, der langfristig auch Auswirkungen auf den Kinderwunsch und die Zukunft des Landes hat.

Der Beitrag von Annett Schmok im Ausschuss machte deutlich, wie wichtig es ist, die Erfahrungen von Familien ernst zu nehmen und als Grundlage für politische Entscheidungen zu nutzen. Die Ergebnisse aus dem Netzwerk senden ein unmissverständliches Signal: Brandenburg braucht familienfreundliche Strukturen, die den Alltag von Eltern tatsächlich erleichtern – nicht nur auf dem Papier.

Die Aufzeichnung der 12. (öffentlichen) Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales ist hier zu finden: > zur Aufzeichung

Auch das Thema Pflege wurden im Rahmen des Ausschusses platziert und Experten dazu eingeladen. > zum Newsbeitrag von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V.


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News vom 12. Februar 2026


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News vom 23. Januar 2026


Tag des Ehrenamtes
News vom 21. Januar 2026

Ehrenamt lebt Vielfalt – und macht unsere Gesellschaft stärker

Zum Tag des Ehrenamtes würdigt das Netzwerk Gesunde Kinder all die engagierten Menschen, die mit ihrem freiwilligen Einsatz unsere Gesellschaft bereichern – insbesondere die ehrenamtlichen Familienpatinnen und -paten im Land Brandenburg.

Sie begleiten werdende und junge Familien im Alltag – auf Augenhöhe, mit Zeit, Herz und einem offenen Ohr für all die großen und kleinen Fragen rund ums Familienleben. Mit diesem Engagement tragen sie dazu bei, dass Kinder im Land Brandenburg in einem unterstützenden Miteinander aufwachsen können.

Die Familienpatinnen und -paten kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten. Ob mit oder ohne eigene Kinder, berufstätig oder im Ruhestand, in der Stadt oder auf dem Land – jede und jeder bringt persönliche Perspektiven, Kompetenzen und Lebenserfahrungen ein. Genau diese Vielfalt macht das Netzwerk lebendig und stärkt den wertschätzenden Austausch zwischen Familien und Ehrenamtlichen.

Was sie antreibt? Einige Stimmen aus dem Netzwerk:

Wir sagen: Danke
Danke für euren Einsatz, eure Zeit und euer Wirken.
Danke, dass es euch gibt.

Ihr wollt euch auch ehrenamtlich engagieren? Werde jetzt Familienpat*in in deiner Region in Brandenburg und begleite junge Familien in den ersten drei Jahren – persönlich und auf Augenhöhe.


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